Mojca Lavrenčič gewinnt La Maestra 2026
Die slowenische Dirigentin Mojca Lavrenčič, die zur Zeit bei Andrea Marcon an der Schola Cantorum Basiliensis studiert, hat in Paris den Wettbewerb La Maestra gewonnen.

Mojca Lavrenčič wurde 1993 in Wien geboren und wuchs in Slowenien auf. Sie studierte Dirigieren an der Universität Ljubljana bei Marko Letonja und sammelte erste Berufserfahrungen an der SNG Opera and Ballet Ljubljana, wo sie Gastdirigenten assistierte und Opern- und Ballettproduktionen dirigierte. Um ihren künstlerischen Ansatz zu vertiefen, setzt sie ihre Ausbildung in der Schweiz bei Andrea Marcon an der Schola Cantorum Basiliensis fort, wo sie ihre interpretatorische Stimme in einem anregenden internationalen Umfeld verfeinert.
Der internationale Dirigierwettbewerb La Maestra wurde 2019 von der Philharmonie de Paris und dem Paris Mozart Orchestra ins Leben gerufen. Eine Akademie, die die Preisträgerinnen zwei Jahre lang professionell begleitet, ergänzt den Wettbewerb. Er steht unter der gemeinsamen Leitung von Claire Gibault (künstlerische und musikalische Leiterin des Paris Mozart Orchestra) und Olivier Mantei (Generaldirektor der Philharmonie de Paris).
Trotz Fortschritten, schreibt der Wettbewerb, ist der Anteil von Frauen an der Spitze von festen Orchestern nach wie vor sehr gering. Während 2018 weltweit nur 4,3 Prozent der Orchester von Frauen geleitet wurden, sind es heute nur 8 Prozent. In Frankreich stieg die Zahl der Frauen an der Spitze von festen Orchestern von 2,7 Prozent im Jahr 2019 auf 12,5 Prozent im Jahr 2023: ein zwar spektakulärer Sprung, aber wir sind noch weit von der Gleichstellung entfernt.
