20 Jahre Zürcher Hofgesang
Organisiert vom Hofgesangsverein besingen alle zwei Jahre verschiedene Gesangsformationen Zürichs Innenhöfe, im Jubiläumsjahr 2026 vom 9. Mai bis 6. Juni.

Gemäss Website wurde der Hofgesangsverein 2005 von Kulturschaffenden und Privaten gegründet, die «die soziale Integration durch Aufwertung der Innen- und Hinterhöfe als Lebensräume» fördern wollen. In der Medienmitteilung vom 7. April schreibt Initiant und Gesamtprojektleiter Andreas Diethelm, dass in den vergangenen Jahrzehnten Dreiviertel der «innenstädtischen Höfe vom Werkplatz zum Parkplatz» mutiert seien. Der Verein lädt alle Akteure zum Dialog ein, um «gemeinsam Mittel und Wege zu suchen, wie diese wertvollen Rest-Räume lebenstauglich gestaltet und genutzt werden können».
Ein wichtiges Projekt in diesem Prozess ist das jeweils in geraden Jahren stattfindende Projekt Hofgesang. Chöre, Ensembles und einzelne Sangesfreudige sind eingeladen, Zürichs Höfe erklingen zu lassen. Sie können ihre Teilnahme bis Ende April auf hofgesang.ch anmelden. Hofgesang sei die Chance, singfreudigem Nachwuchs zu begegnen.
Das Projekt fand erstmals vor zwanzig Jahren in Zürich statt. Im Zwischenjahr 2009 gab des den ersten Berner Hofgesang, der sich inzwischen etabliert hat. Der fünfte Berner Hofgesang ist für 2027 geplant, dieses Jahr gibt es am 12. und 13. Juni Hofgesang in Biel.
