Kampf gegen Kulturkürzungen in Österreich
Der Kulturrat Österreich befürchtet massive Kürzungen der öffentlichen Kulturförderung und einen verhängnisvollen Wechsel der Förderstrukturen.

Im Rahmen der laufenden Budgetverhandlungen stehen laut dem Kulturrat Österreich Kürzungen von mehr als 60 Millionen Euro in den kommenden drei Jahren im Raum. Gleichzeitig deuteten die Vorschläge aus dem Umfeld der Fördertaskforce auf eine grundlegende Neuordnung staatlicher Förderlogiken hin. Besonders problematisch wären Kriterien, nach denen Förderungen künftig nur mehr als Anschubfinanzierung verstanden oder nur durch eine einzige Gebietskörperschaft vergeben werden sollen.
Gerade im Kunst- und Kulturbereich würde das an der Realität vorbeigehen, ist der Kulturrat überzeugt. Kulturfinanzierung ist in Österreich auf Ko-Finanzierung aufgebaut: Gemeinden, Länder und Bund tragen gemeinsam Verantwortung. Fällt eine Ebene weg, geraten gesamte Finanzierungsstrukturen ins Wanken. Auch der Ansatz, Kunst- und Kulturförderung auf reine Anschubfinanzierung zu reduzieren, widerspricht den tatsächlichen Erfordernissen kontinuierlicher kultureller Arbeit ebenso wie dem gesetzlichen Auftrag der Kunstförderung.
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https://oemr.at/keine-kuerzungen-kunst-kultur/
