Stadt Luzern zeichnet Openair Funk am See aus
Die Stadt Luzern verleiht dem Openair einen mit 10’000 Franken dotierten Anerkennungspreis, der Kulturpreis 2026 der Stadt geht an die Theaterschaffende Ursula Hildebrand.

Das Openair Funk am See ist laut der Mitteilung der Stadt seit seiner Gründung im Jahr 1996 zu einem festen Bestandteil des Luzerner Kulturlebens geworden. Das nichtkommerzielle Musikfestival findet im Zweijahresrhythmus auf der Lidowiese statt und zieht an zwei Tagen bis zu 12’000 Besuchende an. Besonders prägend ist der konsequent niederschwellige Zugang. Der Eintritt ist kostenlos. Es ermöglicht Menschen unterschiedlichster sozialer und wirtschaftlicher Hintergründe die Teilnahme am kulturellen Leben.
Gleichzeitig dient Funk am See seit drei Jahrzehnten als wichtige Plattform für junge und regionale Kunstschaffende. Zahlreiche Acts aus der Zentralschweiz konnten hier erstmals vor einem grösseren Publikum auftreten. Getragen wird das Festival von einem ehrenamtlichen Organisationskomitee und zahlreichen freiwilligen Helfenden, deren kontinuierliches Engagement es ermöglicht hat, Funk am See seit nunmehr 30 Jahren zu erhalten und weiterzuentwickeln. Damit steht das Festival exemplarisch für eine Kulturarbeit, die aus der Basis heraus entsteht und die regionale Musik- und Jugendkultur nachhaltig prägt.
