Wie verändert künstliche Intelligenz die Musikbranche?
Die Popakademie Baden-Württemberg und das Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie untersuchen, wie generative künstliche Intelligenz bis zum Jahr 2036 Musikproduktion, Distribution, Rechteklärung, Lizenzierung und Verwertung verändern könnte.

Ziel der Studie ist es, «mögliche Zukunftsbilder der Musikwirtschaft und Musikkultur zu entwickeln und daraus konkrete Empfehlungen und Handlungsbedarfe für politische Entscheidungsträgerinnen und -träger abzuleiten». So sollen frühzeitig die Voraussetzungen für einen rechtssicheren, fairen und kulturell verantwortungsvollen Umgang von KI im Musikbereich geschaffen werden.
Die Popakademie bringt ihre Expertise an der Schnittstelle von Musikwirtschaft, Digitalisierung und Branchenpraxis ein. Sie untersucht insbesondere die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und rechtlichen Auswirkungen generativer KI auf die Musikbranche. Das Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie analysiert mit seiner technologischen Expertise im Bereich Audio-KI den Stand und die Entwicklung generativer Musik-KI. Es bewertet technische Potenziale und Risiken und liefert damit die Grundlage für realistische Zukunftsszenarien.
Die Projektergebnisse sollen Politik, Musikwirtschaft und Gesellschaft dabei helfen, technologische Entwicklungen frühzeitig einzuordnen und Strategien für einen rechtskonformen, ethischen und kulturell verantwortungsvollen Umgang mit generativer KI im Musikbereich zu entwickeln – von der Produktion bis zur Verwertung.
