Wüstendörfer bleibt bis 2032 Intendantin von Andermatt Music
Die Schweizer Dirigentin Lena-Lisa Wüstendörfer bleibt bis 2032 und damit für weitere fünf Jahre Intendantin von Andermatt Music. Das von ihr geleitete Swiss Orchestra bleibt Residenzorchester.

Die 1983 geborene Lena-Lisa Wüstendörfer studierte an der Hochschule für Musik in Basel Violine und Dirigieren sowie an der Universität Basel Musikwissenschaft und Volkswirtschaft. Ihre Dirigierstudien vertiefte sie bei Sylvia Caduff und Sir Roger Norrington und als Assistenzdirigentin von Claudio Abbado. Andermatt Music ist der Konzertveranstalter der Andermatt Konzerthalle, der in einer ganzjährigen Konzertsaison Musik in den höchstgelegenen, auf Sinfoniekonzerte ausgerichteten Konzertsaal der Schweiz bringt.
Die Gründung der gemeinnützigen Andermatt Music Foundation in diesem Sommer schaffe «die Voraussetzungen, um die finanzielle Basis von Andermatt Music zu stärken und neue Partnerschaften zu ermöglichen», heisst es in der Medienmitteilung. Die Stiftung solle private und institutionelle Unterstützung bündeln und dazu beitragen, dass Andermatt Music auch künftig ein hochkarätiges, breit abgestütztes Programm anbieten kann. Im Stiftungsrat setzen sich für dieses Anliegen neben dem Stifter die Urner Ständerätin Heidi Zgraggen und der Urner Ständerat Josef Dittli als Präsident sowie der Urner Alt-Regierungsrat Beat Jörg und der Luzerner Unternehmer Markus Schmid ein.
