Audiostreaming-Dienste im Vergleich

Apple Music, der neue Audiostreaming-Dienst des iTunes-Betreibers, soll die etablierte Konkurrenz namens Spotify, Deezer, Rdio und Co. unter Druck setzen. Das Computermagazin «Chip» hat Angebot, Funktionsumfang und Bedienkomfort getestet.

Foto: Christian Seidel/pixelio.de,SMPV

Voraussetzung für das Streamingkonzept sind umfangreiche Musikbibliotheken. In der Regel enttäuscht hier kein Dienst. Bei ihrem Stichprobentest fanden die Chip-Experten bis zu 85 Prozent aller gesuchten Alben und rund 95 Prozent der Singles – Chart-Musik, Indie-Tracks und alternative Titel inklusive. Akustische Leerstellen lassen sich jedoch oft nirgends ausgleichen, da manche Künstler das Streamingmodell ablehnen oder Exklusivverträge mit einzelnen Anbietern schließen.

Preismodelle und Qualität
Die Kostenstruktur der Anbieter unterscheidet sich kaum: Für einen durchgängigen Abo-Preis von 10 Euro monatlich spielen Nutzer nicht nur endlos Dateien per PC und Handy ab, sondern speichern Favoriten gleichzeitig auf ihrem Mobilgerät. Musik lässt sich so ohne Netzverbindung oder -belastung von unterwegs anhören. Qualitativ leisten sich die Dienste keine Schwäche. Mit bis zu 320 Kilobit pro Sekunde gibt es eine sehr gute Klangqualität auf die Ohren, die kaum vom CD-Sound zu unterscheiden ist.

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