Physiotherapie an der SIMA
Ein aussergewöhnliches Angebot für StudentInnen und DozentInnen.
Ich beobachte, dass die Beschwerden junger StreicherInnen oft proportional zum Umfang des Übens zunehmen und umgekehrt proportional zu einem sportlichen Workout abnehmen. Heisst für mich: wer viel übt, sollte entsprechend viel Sport machen, um dem Körper die nötige Bewegungsvielfalt zu gewähren. Als Zeitproblem empfunden, hält dies oft MusikerInnen vom aktiven Workout ab. Wenn es gelingt, die Körperlichkeit einem jungen Menschen bewusst zu machen im Hinblick auf die Bühnenpräsenz, und wenn ihnen bewusst wird, dass unser ganzer Körper bis zu den Zehen kommuniziert zum Vor- oder Nachteil des Auftritts, dann wächst in der Folge oft das Interesse an Körperarbeit.
Der Idealfall ist, wenn man jungen MusikerInnen zeigen kann, wie sie ihren Körper während des Übens und des Auftritts so einsetzen können, dass sie sowohl beschwerdefrei bleiben als auch eine bessere Bühnenpräsenz gewinnen – und überdies ihr Instrument als klanglich grösser empfinden.
