Die aus Stimmvokalisen hervorgegangenen Geigenmelodien von Sergei Prokofjew in neuer Ausgabe.
Walter Amadeus Ammann
- 04. Feb. 2026
Sergei Prokofjew 1918 in New York. Foto: Bains News Service / Library of Congress
Für die von ihm geliebte Sängerin Nina Koshetz begann Prokofjew 1920 in New York Vokalisen für Singstimme und Klavier zu schreiben. Er beendete diese fünf Lieder ohne Worte während einer Tournee in Kalifornien. 1925 in Paris baten ihn Joseph Szigeti, Paweł Kochański und Cecilia Hansen, die Melodien für Violine zu bearbeiten. Kochański half bei der Umgestaltung der Geigenstimme; die Klavierstimme blieb unverändert. Sie erschienen 1925 bei Edition russe de Musique in Berlin. Seither gehören sie zum wichtigen Geigenrepertoire. Eine Barcarolle macht den Anfang, es folgen ein Wiegenlied, eine geheimnisvolle Grübelei, ein Scherzando (Seguidilla) und eine Nocturne.
Die Neuausgabe enthält viele kleine Berichtigungen, die in den Bemerkungen erläutert sind, und erscheint mit einem grosszügigen Notensatz.
Sergej Prokofjew: Fünf Melodien für Violine und Klavier op. 35a, hg. von Fabian Czolbe, mit einer zusätzlichen von T. A. Irnberger bezeichneten Violinstimme, HN1539, € 13.00, G. Henle, München
Partiturlesen lernen
Paul Suits schafft es in seinem Buch «Score Reading», dieses vielschichtige Gebiet gut strukturiert und praxisnah zu vermitteln.
Lukas Langlotz
- 03. Feb. 2026
Ausschnitt aus dem Buchcover
Zum Thema Partiturspiel gibt es im Gegensatz zu verwandten Bereichen wie beispielsweise Generalbass kaum Literatur. Das liegt sicherlich an der Vielschichtigkeit der Materie, in die auch Fachgebiete wie Blattlesen, Instrumentation, Harmonielehre oder Stilkunde mit einfliessen. Die Didaktik ist entsprechend schwer übersichtlich darzustellen.
Ein dahingehend gelungener Versuch sind die mittlerweile vergriffenen zwei Bände Schule des Partiturspiels von Günter Fork (erschienen 1980), die sich aber wegen ihres Umfangs im Unterricht nicht bewähren konnten. Einschlägig sind noch immer die vier Hefte Partiturspiel von Heinrich Creuzburg (erschienen 1956), in welchen aber Klaviereinrichtungen vorgeschlagen werden, die vollkommen praxisfern sind. Was diesen Aspekt betrifft, bot Alfred Stenger mit Partiturspiel, leichtgemacht von 2004 einen interessanten Zugang, wobei das «leicht gemacht» trügt, denn Partiturspiel ist nicht leicht!
Umfassender Zugang, konkrete Hilfestellungen
Nun legt Paul Suits ein neues, klug aufgebautes, englischsprachiges Buch vor und stellt sich dieser Tatsache: «There are artistic fields in which inspiration outweighs perspiration. In score reading the reverse is true […]» Die Anweisungen sind knapp gehalten und die langjährige Unterrichtserfahrung des Autors ist überall spürbar.
Das Lesen der transponierenden Instrumente vermittelt Suits über das Erlernen der sogenannten «alten Schlüssel»: Ersetzt man einen vorgezeichneten Schlüssel durch einen anderen, verschiebt sich der Bezugston, was eine Transposition zur Folge hat. Korrigiert man zusätzlich bestimmte Versetzungszeichen, lässt sich so eine transponierende Stimme direkt lesen. Vorangestellt wird eine nützliche Leseübung, damit sich die Lernenden im Bezugssystem eines jeweils neuen Schlüssels einrichten. Anhand hervorragend ausgewählter Literaturbeispiele wird man dann durch alle Schlüssel und im Orchester vorkommenden Transpositionen geführt.
Für das Erfassen harmonischer Zusammenhänge empfiehlt Suits Generalbassbezifferung und absolute Akkordsymbole. Besonders wertvoll sind die Kapitel «Arranging the Score at the Piano» und «Dealing with unplayable Pieces». Die darin vorgeschlagenen Methoden und Beispiele sind praxisnah: das Reduzieren eines Orchestersatzes auf sein harmonisches Gerüst und das nachträgliche Hinzufügen spielbarer Stimmen einerseits sowie das regelmässige Lesen und innere Hören ohne Instrument andererseits. Suits versteht «Partiturspiel» umfassend und setzt den Titel Score Reading mit Absicht: «In working with my students, techniques of playing, singing, imagining, and analyzing the score are all employed, often alternating in rapid succession.»
Allen, die sich mit der schwierigen Disziplin des Partiturlesens beschäftigen wollen, sei dieses Buch voller hilfreicher Anregungen sehr empfohlen!
Paul Suits: Score Reading: Time-honored Principles and New Approaches, 124 p., € 37.00, Tredition, Hamburg 2025, ISBN 978-3-384-57748-1
Eine Tonspur mit Bild
Anka Schmids Film «Melodie» zeigt anhand von ganz unterschiedlichen Menschen, welche Kraft und welches Glück im Singen liegen kann.
Thomas Wiederkehr
- 02. Feb. 2026
Die letzte Totensängerin auf einer griechischen Insel. Filmstill
Es gibt Filme, die sieht man. Und es gibt Filme, die hört man. Anka Schmids neustes Werk Melodie gehört eindeutig zur zweiten Kategorie. «Eine Tonspur mit Bild», so könnte man ihn auch nennen. Erstaufgeführt am 28. September 2025 in der Kategorie Sounds am Zürcher Filmfestival, ab März 2026 regulär im Kino, ist er weit mehr als ein Musikdokumentarfilm: Er ist ein poetisches Mosaik darüber, wie Singen zu Lebensader, Ritual, Widerstand, Trost und Zugehörigkeit werden kann.
Die Protagonistinnen und Protagonisten sind so vielfältig wie ihre Stimmen. Da ist die Black Woman Joanna Kora, die ihre Erfahrungen aus der Black-Lives-Matter-Bewegung in Gesang verwandelt und als Musiklehrerin und Leadsängerin im Chor Go and Sing mit jedem Ton Hoffnung und Begeisterung weckt. Die Appenzeller Sennerin, die Abend für Abend mit dem Alpsegen nicht nur ihre Kühe, sondern auch sich selbst beschützt. Die Tessiner Hip-Hopperin, im Zwiespalt zwischen Wut über die fehlende Förderung für alternative Jugendkultur und der tiefen Verwurzelung in ihrer Heimat. Der Kurde, dem sieben Jahre Gefängnis nicht die Stimme nahmen und der nun seiner kleinen Tochter in der Schweiz Lieder vorsingt, damit sie als Kurdin ohne Land nicht ohne Kultur bleibt. Und die letzte Totensängerin einer griechischen Insel, die nach dem Verlust ihres Mannes allein durch das Klagelied Halt und Lebensinhalt findet – und die bange Frage stellt: Wer wird ihre Klage anstimmen, wenn sie selbst nicht mehr ist?
Singen ist mehr als Klang
Schmid erzählt diese Geschichten ohne Pathos, getragen von der Musik und den Gesichtern der Singenden. Die Kamera fängt das Strahlen, die Müdigkeit, die Leidenschaft ein. Doch das eigentliche Herzstück ist die Tonspur. Tonmeister Reto Stamm verzichtet weitgehend auf elektronische Verfremdung, er transportiert die Stimmen pur, unverstellt, in ihrer ganzen Körperlichkeit. Man hört Atempausen, Reibungen, Unvollkommenheiten – und genau das macht den Film so echt.
Am Ende, wenn junge Frauen vom Frauenstreik singend und trommelnd den Platz füllen, schliesst sich der Kreis: Singen ist mehr als Klang. Es überwindet Grenzen, bringt Fremde näher zueinander als jedes Argument. Schmids Film zeigt, dass wir uns im Glück des Singens begegnen können, jenseits von Herkunft, Sprache oder Hautfarbe. Ein Dokumentarfilm, der nicht nur im Ohr bleibt, sondern auch im Herzen.
Melodie. Anka Schmid, Buch und Regie. Frenetic-Films. Ab 5. März 2026 im Kino.
Die Triosätze von Raphael Benjamin Meyer basieren auf traditionellen Schweizer Melodien des 16. bis 20. Jahrhunderts. Sie klingen gut und werden insbesondere junge Spielerinnen und Spieler erfreuen.
Die Auswahl dieser 17 Schweizer Volkslieder ist repräsentativ: Die populärsten aus allen vier Sprachregionen sind dabei. Einzelne darunter sind «Kunstlieder», die aufgrund ihrer Beliebtheit zum Allgemeingut wurden. Der Basler Komponist und Blockflötist Raphael Benjamin Meyer legt in seinem Eigenverlag Basilisk Arrangements vor, die von beliebigen Instrumenten im Trio gespielt werden können oder auch als Duo mit einer Klavierbegleitung, die sich aus den tieferen beiden Stimmen ergibt.
Sehr hilfreich ist das Angebot, Einzelstimmen für transponierende Instrumente oder mit anderem Schlüssel kostenlos per QR-Code von der Website des Verlags basilisk-edition.ch herunterzuladen. Bei einer Aufführung mit Streichtrio erhält man zum Beispiel die zweite Stimme im Bratschenschlüssel und in der «richtigen» Oktave, sodass sie nicht über die erste zu liegen kommt.
Der Satz ist gekonnt gemacht; er geht eher in Richtung «Kunstmusik», klingt aber ausgesprochen gut und wird speziell jugendlichen Musizierenden bei ihrer ersten Kammermusikerfahrung viel Freude bereiten. Wie in den meisten Liedersammlungen üblich, gibt es keine Tempobezeichnungen, nur einmal heisst es «Swing». Der Schwierigkeitsgrad ist niedrig, Erfahrung im Notenlesen ist von Vorteil. Bei allen Liedern ist der Text mit sämtlichen Strophen angegeben, was auch eine vokale Wiedergabe ermöglicht. Für eine bequem singbare Tonhöhe müssen die Lieder allerdings transponiert werden.
Populäre Lieder mit und ohne Autor
So vertraut diese Volkslieder der älteren Generation sein mögen, den Kindern und Jugendlichen werden sie verloren gehen, wenn in den Primarschulen immer weniger gesungen wird. Die Musikschule übernimmt heute die Aufgabe des Erhalts unserer musikalischen Tradition. Lieder wie Luegid vo Bärg und Tal, Le ranz des vaches, Guggisberglied, Le vieux chalet, Aprite le porte, Dorma bain und Vo Lozärn gäge Weggis zue und viele mehr werden dank dieser Arrangements der jungen Generation von Musizierenden nahegebracht oder in Erinnerung gerufen.
Auch weniger populäre Lieder mit bekannter Autorschaft wie Weischus dü (Eugen Meyer, *1934), Du fragsch mi wär i bi (Heidi Stucki, 1915–2012) und Anneli wo bisch geschter gsi? (Gottfried Bohnenblust, 1883–1960) haben den Weg in diese Sammlung gefunden.
Schweizer Trios, für Blockflöten, Streicher oder andere Instrumente arrangiert von Raphael Benjamin Meyer, Partitur und Stimmen (online), RM 21, Fr.23.50, Basilisk Edition, Basel
Raritäten für Clara
Die Pianistin Kathrin Schmidlin hat Stücke zusammengetragen, die Clara Schumann gewidmet wurden. Das bringt Komponistinnen und Komponisten ans Licht, die kaum mehr bekannt sind.
Daniel Lienhard
- 01. Feb. 2026
Kathrin Schmidlin. Foto: Daniele Caminiti
Clara Schumann geniesst zu Recht den Ruf einer überragenden Musikerin des 19. Jahrhunderts. Ihr Ruhm überstrahlte selbst denjenigen ihres Mannes Robert. Als Virtuosin, Komponistin und Pädagogin prägte sie eine ganze Epoche. Ihr nicht allzu grosses kompositorisches Œuvre wird seit einigen Jahren vermehrt aufgeführt. Das Opernhaus Zürich gestaltet derzeit einen ganzen Ballettabend nach dem Leben der Ausnahmekünstlerin. Um die dreissig Komponisten widmeten ihr Klavierwerke, von denen sie allerdings nur ganz wenige in ihr Repertoire aufnahm.
Die Schweizer Pianistin Kathrin Schmidlin setzt sich mit ihrer bei Claves erschienenen Doppel-CD Clara Schumann gewidmet für Werke von zehn Komponisten und einer Komponistin ein, von denen die meisten nie im Konzertsaal zu hören sind. Bei der Werkauswahl wurde sie von Walter Labhart beraten. Schmidlin studierte in Zürich, Nürnberg und Basel bei Karl-Andreas Kolly, Wolfgang Manz und Tobias Schabenberger. Ihre bisherigen CDs waren Werken von Komponistinnen gewidmet und wurden sehr positiv rezensiert.
Von Bargiel bis Smetana
Die vorliegende Aufnahme bietet einen ausserordentlich interessanten Querschnitt durch die Klaviermusik der romantischen Epoche. Unter den Komponisten gibt es mit Alexander Dreyschock und Stephen Heller berühmte Klaviervirtuosen, mit Felix Mendelssohn Bartholdy und Vinzenz Lachner angesehene Dirigenten, mit Woldemar Bargiel, dem Stiefbruder von Clara Schumann, und Johann Peter Emilius Hartmann bedeutende Hochschullehrer und mit Eduard Bernsdorf einen der wichtigsten Musikschriftsteller.
All ihren Werken ist eine grosse Vertrautheit mit dem Klavier anzuhören. Natürlich gilt das gleiche für Johannes Brahms, von dem eine auch von zahlreichen anderen Komponisten für verscheidene Besetzungen bearbeitete Gavotte von Christoph Willibald Gluck zu hören ist, und für Robert Schumann, dessen sogenannte Geistervariationen, kurz vor seinem Tod entstanden, ein sehr eigenartiges Stück sind, das sich nicht unbedingt beim ersten Hören erschliesst. Elisabeth von Herzogenbergs Allegro appassionato wurde nach ihrem Tod von ihrem Mann Clara Schumann gewidmet. Bedřich Smetanas 4 Skizzen beweisen, dass seine Klaviermusik zu Unrecht vergessen ist. Daneben sind vor allem auch die Stücke von Bargiel und Bernsdorf, letztere als Ersteinspielung, sehr hörenswert.
Kathrin Schmidlin spielt mit Leidenschaft und grossem technischem Können. Besonders die virtuosen Stücke begeistern. Leider ist der Klavierklang sehr direkt, wie aus zu grosser Nähe aufgenommen, selbst Pedalgeräusche sind zu hören. Neben ihrer künstlerischen Qualität ist die engagierte Einspielung auch aufgrund ihres Repertoirewerts zu empfehlen.
Clara Schumann gewidmet. Werke von Bargiel, Lachner, Dreyschock, Heller, R. Schumann, E. von Herzogenberg, Brahms, Hartmann, Mendelssohn, Bernsdorf, Smetana. Kathrin Schmidlin, piano. Claves Records 3122/23
Sinnliche Reichhaltigkeit
Aus der Zusammenarbeit von Mario Marchisella und João Orecchia ist mit «Antitopèia» ein ebenso kühner wie einladender Klangkosmos entstanden.
Hanspeter Künzler
- 31. Jan. 2026
João Orecchia und Mario Marchisella. Foto: Bandcamp
Um der Gefahr vorzubeugen, dass die unumgänglicherweise längeren, einführenden Erklärungen die Lust am Hinhören ruinieren könnten: Antitopèia bietet eine ungemein dynamische und stimmungsvolle Melange von globalen Einflüssen und lokaler Performance, die uns ihre experimentelle Kühnheit mit viel Wärme nahebringt.
Im Kern besteht die Band The Sea Around Us aus dem Zürcher Schlagzeuger, Multiinstrumentalisten und Komponisten Mario Marchisella sowie dem derzeit in Marseille lebenden, italienisch-südafrikanischen Klarinettisten, Bassisten und Synthi-Spezialisten João Orecchia. Die beiden lernten sich 2008 in Johannesburg kennen, als Marchisella im Rahmen einer Pro-Helvetia-Residency mit seiner Lebens- und Werkpartnerin Marianne Halter – die beiden beschäftigen sich mit Video- und anderen Kunstinstallationen – dort weilte. Rasch erkannten sie eine «Seelenverwandtschaft», die in der Folge zu allerhand weiteren Projekten in Südafrika und der Schweiz führte.
Nun hat der kreative Austausch endlich in einem Album Niederschlag gefunden. Die Arbeit begann mit einer einwöchigen Zusammenkunft in Marchisellas Zürcher Studio. Die täglichen, stundenlangen «Jams» wurden alle aufgenommen und hernach – wieder zu Hause – separat nach vielversprechenden Passagen durchforstet.
Bei einem zweiten Treffen ergänzten sie ausgewählte Originalaufnahmen mit zusätzlichen Instrumentalparts und elektronischen Bearbeitungen. Nun verspürten sie das Bedürfnis nach weiteren Zutaten. So verbrachten die Stimmkünstlerin Saadet Türköz, der Wortperformance-Künstler Gilles Furtwängler und die Geigerin/Elektronikerin Magda Drozd je einen halben Tag im Studio und reagierten mit eigenen Beiträgen auf das ihnen vorgelegte Klangmaterial.
Nicht zuletzt dank einer südafrikanisch angehauchten Bassunterlage, resolutem Schlagzeug und atmosphärischen Synthitupfern wirken diese Stücke geradezu fleischlich in ihrer sinnlichen Reichhaltigkeit.
The Sea Around Us: Antitopèia. Mario Marchisella, Drums, Guitar, Piano, Bass; João Orecchia, Bass Clarinet, Synthesiser, Bass. Guests: Magda Drozd, Violin, Electronics (1, 2, 3), Saadet Türköz, Lyrics & Voice (2, 4), Gilles Furtwängler, Lyrics & Voice (1, 6). Digital und Vinyl. Audioscope/Irascible
Auseinandersetzung mit dem Schönklang
Das erste Streichquartett von Daniel Glaus auf diesem Album ist 1980 entstanden, das jüngste 2023. Es spielt das Arditti Quartet. Vollendet wird die Klangreise mit einem Liebeslied für Sopran, Harfe und Streicher.
Thomas Meyer
- 30. Jan. 2026
Daniel Glaus. Foto: Jan Oprecht / Neos
Unter den Organisten findet sich eine besondere Spezies an kompletten Musikern: schier allumfassend gebildet, gleichermassen in Interpretation, Improvisation wie in Komposition gewandt (wobei letztere oft etwas vernachlässigt wird), in Literatur und Theologie bewandert, in der unmittelbaren Auseinandersetzung mit dem sozialen wie liturgischen Beziehungsnetz des Gottesdiensts tätig; hinzu kommen die Kenntnisse in Orgelbau und Unterricht. Handwerk und geistiger Überbau gehen da wahrlich Hand in Hand.
All dies vereinigt Daniel Glaus in seinem Schaffen. Geboren 1957 in Bern, wirkte er von 1985 bis 2006 als Organist an der Stadtkirche Biel, ab 2007 als Münsterorganist in Bern und dort verantwortlich für die Kirchenmusik sowie die Abendmusiken. Damit verbunden war die Professur für Orgel und Komposition an die HKB. An der ZHdK unterrichtete er Komposition und Instrumentation. Ende 2022 trat er von diesen Ämtern pensionshalber zurück. Aber Glaus war nie nur Kirchenmusiker: Die Begegnung mit seinem Lehrer Klaus Huber und später vor allem mit Luigi Nono führte ihn auch dazu, in seinen Werken über das rein Musikalische hinauszudenken. Die Geschichte ist in seiner Musik ebenso präsent wie die unmittelbare Gegenwart.
Das spiegelt sich in seinen Werken mit Streichquartett, die seine Entwicklung markieren. Das erste Quartett, entstanden 1980 in der Studienzeit am Berner Konservatorium, ist schon voll ausgebildet und reflektiert die frühe Auseinandersetzung mit klassischen Formen (Fuge, Scherzo, Choral), aber auch mit der Zwölftontechnik auf eigenständige Weise. Das dritte titels Naezach von 2001 ist eine Quartettfassung des ersten Satzes der dritten von vier orchestralen Sephiroth-Symphonien und bezieht sich auf jüdische Mystik, die Kabbala. Nochmals einen grösseren Klangreichtum entfaltet das vierte, das 2023 beim Musikfestival Bern uraufgeführt wurde. In weitgedehnten Klangfeldern sind Spektralklänge eingebettet, oft roh, ja ungezähmt, dann aber auch wieder wunderschön wie in einer gregorianischen, ja alpsegenhaften Gesanglichkeit.
Die dramatische Auseinandersetzung mit dem Schönklang, auf ebenso faszinierende wie selbstkritische Weise, taucht immer wieder im Schaffen von Daniel Glaus auf: Es ist ein Zeichen der Widerständigkeit, des Horchens. Die Musik macht sich nicht restlos gefügig, sie fordert immer auch heraus. Das bleibt selbst in der poetischen Kantate Chammawet Ahawah für Sopran, Harfe und Streichquartett gewahrt. Ein polyglottes Liebeslied, basierend auf dem alttestamentlichen Hohen Lied, aber dabei ebenso intim wie zuweilen ungestüm. Für all das stehen Glaus hier beste Interpreten und Interpretinnen zur Verfügung: Christina Daletska und Consuelo Giulianelli in der Kantate und das phänomenale Arditti Quartet auf der ganzen CD.
Daniel Glaus: Works for and with string quartet. Arditti Quartet; Christina Daletska, Sopran; Consuelo Giulianelli, Harfe. Neos 12508
Eingesandte Tonträger
Folgende Alben sind auf der Redaktion eingegangen oder uns als Neuerscheinungen angezeigt worden. Erfasst werden Aufnahmen, die durch Komponistinnen oder Interpreten einen Bezug zur Schweiz haben.
SMZ
- 22. Dez. 2025
Grafik: VisualGeneration/depositphotos.com
Tonträger, eingegangen Juli–Dezember 2025
Bach: Goldberg Variations. Miłosz Sroczyński, Klavier. Genuin GEN 26957
From Keys to Strings. Die Gewinnerin des ARD Musikwettbewerbs 2023. Tjasha Gafner, Harfe. Bearbeitungen der Interpretin von Werken für Clavier oder Laute/Lauten-Clavier von Haydn, Mozart und J.S. Bach. Genuin GEN 25929
Bach-Kantaten No. 52. Tilge, Höchster, meine Sünden, BWV 1083; Liebster Immanuel, Herzog der Frommen, BWV 123. Chor und Orchester der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen; Leitung, Rudolf Lutz. www.bachstiftung.ch
Bach und Brahms. Johann Sebastian Bach: Kantate BWV 27; Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem. Liveaufnahme. Chor und Orchester der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen; Leitung, Rudolf Lutz. www.bachstiftung.ch
Mozart String Quintets. Oleg Kaskiv,violin; Alexander Grytsayenko, violin; Eli Karanfilova, viola; Pablo de Naverán, cello; Valentyna Pryshlyak, viola. Claves Records 3127–29
Second Breath. David Rey, trombone. Works from Beethoven, Bernstein, Schubert, Mangelsdorf, Brahms, Crespo, Elgar, Rabe, Rocha. david-rey.com
Late Romantic Swiss Flute Sounds. Othmar Schoeck and Joseph Lauber. Tommaso Maria Maggiolini, flute; Nicolas Mottini, piano. Aulicus classics ALC 0141
The Sea Around Us: Antitopèia. Mario Marchisella, Drums, Guitar, Piano, Bass; João Orecchia, Bass Clarinet, Synthesiser, Bass. Digital und Vinyl. Audioscope/Irascible >>> Rezension von Hanspeter Künzler
Jonas Kocher: Archipelago. Jonas Kocher, Accordion Bugari Bayan 2RC. Bruit Editions BR17
Arno Babadjanian: Complete Works for piano. Sona Igityan, piano. Claves 3131
Christoph Gallio’s Stone Is A Rose Is A Stone Is A Stone – Yet Dish, Gertrude Stein. Sonia Loenne, voice; Christoph Gallio, soprano & alto saxophone; Vito Cadonau, double bass; Flo Hufschmid, drums & percussion. Hat Hut Records >>> Rezension von Hanspeter Künzler
Romerican Avant-Garde. Works by John Cage, Gemus Georgescu, Jacob Druckman, Leonard Bernstein, Aaron Copland, George Enescu. Dinu Mihailescu, piano. Claves 3133
Hindemith: Ludus tonalis. Jacob Katsnelson, piano. Claves 3106
Hans Huber: Romanzen und Balladen, Hadlaub. Andrea Wiesli spielt auf dem historischen Blüthner-Flügel im grossen Refektorium des Museums Kleines Klingethal. Solo Musica SM485
Shostakovich: Piano Trios, Piano Quintet. Oliver Schnyder Trio; Julia Fischer, violin; Nils Mönkemeyer, viola. Prospero classicasl PROSP0035
Bach, Gubaidulina. Ursina Maria Braun, cello. Audite 97.830
Erik Hug: Music for piano and strings. Claire Pasquier, Erik Hug, piano; kesb90quartet. strings; Selbstverlag erikh@bluewin.ch
Frank Martin: Concerto pour 7 instruments à vent, Etudes, Polyptyque. Bartlomiej Niziol, violon; Württembergisches Kammerorchester Heilbronn; Philippe Bach, Leitung. Schweizer Fotogramm SF0018
Dieter Ammann: glut, music for orchestra (glut, Core, Turn, Boost). Orchestre de la Suisse Romande ; Jonathan Nott, Leitung. Weltersteinspielung. Schweizer Fonogramm, SF0020 >>> Rezension von Daniel Lienhard
Âme sèche: 99+. Walter Faehndrich, conception, viola, voice; Christy Doran, electric guitar; Remo Schnyder, saxophone; Benedikt Vonder Mühll, double bass. Leo Records LR 949
Brahms. Piano Concerto No. 2 & Three Intermezi op. 117. Francesco Piemontesi, Gewandhausorchester, Leitung Manfred Honeck. Pentatone
Bohème. Kety Fusco, Harfe und Elektronik. A Tree in a Field
Christoph Stiefel: To the Source. Christoph Stiefel, piano. Nwog 067 (nur LP und digital)
The Art of Now. Nicholas Bamberger, Piano solo.
Daniel Schnyder: Cello Concerto, Concerto populaire. Christoph Croisé, Cello; Daniel Schnyder, Saxophone; Beyond Modern Orchestra. Avie Records AV 2804
Christoph Croisé: Lullabies. Christoph Croisé, Cello; Ana Bakradze, Piano. Avie Records
Roland Bühlmann: H59 – Schallbilder, based on 59 paintings by Antonius Kurz, Roland Bühlmann: electric, nylon, and bass guitars, Aeon Sustainer, Korg MS-20, Logic software synthesizer, kalimba, and various objects as percussion, kinor.net
Sofia Gubaidulina: Figures of Time. Basel Sinfonietta; Titus Engel, Leitung; Alice Di Piazza, Klavier; NDR Bigband. Naxos 12335380 >>> Rezension von Torsten Möller
Liminal. Werke von Raff, Grainger, Gershwin, Kapustin. Eleonora Em, piano. Selbstverlag: liminalinmusic.ch Vinil/CD
Beyond Scope. Robert Morgenthaler, trombone; Christopher Dell, vibraphone; Fridolin Blumer, bass; Heinz Geisser, drums & percussion. Ezz-thetics, Hat Hut Records
Where do your dreams fly? Catherine Tang, piano. Whitelabrecs
René Wohlhauser: In mäandrierendem Rausch. Werke für verschiedene Ensemble-Kombinationen. Wohlhauser Edition 12. Ensemble Polysono; Duo Elia Seiffert – René Wohlhauser. Neos 12545
Serenade. Piano Works by Amy Beach, Agathe Backer Grondahl, Rebecca Clarke. Benjamin Engeli, Piano. Prospero PROSP 0121
Christian Chamorel plays Mozart. Sonaten in C-Moll KV 457, B-Dur KV 333 und D-Dur KV 576, Fantasie in C-Moll KV 475. Prospero PROSP 0121
Niculin Janett Quartet feat. Rich Perry: Toxicology Report. Niculin Janett (alto sax), Rich Perry (tenor sax), Jay Anderson (bass), Philipp Leibundgut (drums), Dimitri Howald (guitar on „Il Cumün in Silenzi“ & „Carnival for Two“). Unit Records UTR 5191
Walton, Benjamin, Howells. Mathis Rochat, Viola; Abigél Králik, Violine; BBC National Orchestra of Wales; Howard Griffiths, Dirigent. Evil Penguin EPRC 0072
Bach-Kantaten No. 51. Man singet mit Freuden vom Sieg, BWV 149. Siehe, ich will viel Fischer aussenden, BWV 88; Bringet dem Herrn Ehre seines Namens, BWV 148. Chor und Orchester der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen; Leitung, Rudolf Lutz. bachstiftung.ch
Haydn2032, VOL. 18: Il maestro di scuola. Sinfonien Nr. 56, Nr. 29 und Nr. 55; Franciszek Lessel, 5. Sinfonie in g-Moll, Presto-Finale. Kammerorchester Basel; Giovanni Antonini, Leitung. Alpha Classics ALPHA 1092
Musiques de scène : Le Colibri, La Reine des Neiges. Orchestre de la Suisse Romande. Musique et direction Christophe Sturzenegger. Klarthe 2025 >>> Rezension von Daniel Lienhard
Backface: The Light (Hardrock/OW). Pirmin Ming (Lead Vocals); Andreas Imfeld (Bass, Backing Vocals); Benno Ming (Guitar, Backing Vocals); Adrian Müller (Guitar); Hannes Ming (Drums)
Daniel Glaus: Works for and with String Quartet. Arditti Quartet; Christina Daletska, Sopran; Consuelo Giulianelli, Harfe. NEOS 12531 >>> Rezension von Thomas Meyer
Kim Bo : Weg gah. Poplon Records
Dominic Landolt: guitar & FX, Experimental Guitar Music, Solo-Debüt, Red Brick Records
Vivaldi & Müller. Le Quattro Stagioni op. 8 & Prelude & 3 Intermezzi zu Antonio Vivaldis «Vier Jahreszeiten» für Violine und Ensemble von Fabian Müller. Sonata in d-Moll für zwei Violinen und B.c.«La Follia» op. 1 Nr. 12 von Antonio Vivaldi. Silvan Dezini, Violone solo. Ostinato Ensemble. Claves Records 3132
Marcela Arroyo & Quique Sinesi: Reflejos. Feat. Markus Stockhausen. Marcela Arroyo, Vocals, Gitarre; Quique Sinesi, 7-Saitige Gitarre, 10-Saitige Gitarre; Markus Stockhausen, Trompete, Flügelhorn. O-Tone-Music OT 075-2
Adolf Reichel: Sonaten und Miniaturen. Bernhard Röthlisberger, Klarinette; Benjamin Engeli, Klavier. Weltersteinspielung. Schweizer Fotogramm
Tonträger, eingegangen Januar–Juni 2025
Ernest Chausson: Symphony in B flat, Viviane, Orchestral & Vocal Works. Sinfonieorchester Basel; Leitung Ivor Bolton
The Virgil Moorefield Pocket Orchestra: a wish for the displaced. Doppel-LP, virgilmoorefield.com
Ils Fränzlis da Tschlin: Tschlin – Wien retour. Zytglogge, EAN 7611698047210
Bach-Kantaten No. 50. Zerreisset, zersprenget, zertrümmert die Gruft, BWV 205; Es erhub sich ein Streit, BWV 19; Der Herr denket an uns, BWV 196. Chor und Orchester der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen; Leitung, Rudolf Lutz. bachstiftung.ch >>> Critique de Pierre-Alain Chamot
Perceptions Trio: The Wicked Crew. Charley Rose, Saxophon und Effekte; Silvan Joray, Gitarre und Effekte; Paulo Almeida, Schlagzeug. perceptionstrio.com
Consort Mirabile: Fortuna – Old and New Version of an Italian Song. Werke von Senfl, Agricola u. a. Prospero classical PROSP0104
Ruedi Häusermann: Erste Annäherung. Ruedi Häusermann: Composition, Clarinets, Flutes, Hohner-Mignon; Sara Hubrich: Violin; Josa Gerhard: Viola; Liese Mészár: Viola; Christoph Hampe: Violoncello; Marco Käppeli: Percussion, Asa-Chan, Glockenspiel; Claude Meier: Double Bass, Acoustic Bass Guitar. Rabbit Hill Records RHR 008
Violeta Garcia : In/Out. Bongo Joe BJR109 >>> Critique de Gianluigi Bocelli
Tchaka. Singknaben der St. Ursenkathedrale Solothurn. Leitung Tobias Stückelberger. Rondeau Production ROP6263
Richard Flury: Chamber Music, Volume Two: String Quartet No. 2 and No. 3. Colla Parte Quartet. Toccata Classics TOCC 0717 >>> Rezension von Daniel Lienhard
Bach-Kantaten No. 48. Nun komm, der Heiden Heiland, BWV 62; Falsche Welt, dir trau ich nicht, BWV 52; Bleib bei uns, denn es will Abend werden, BWV 6. Chor und Orchester der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen; Leitung, Rudolf Lutz. bachstiftung.ch
Johann Sebastian Bach: Missae breves BWV 233–236. Chor und Orchester der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen; Leitung, Rudolf Lutz. bachstiftung.ch
Pēteris Vasks: Violinkonzert Nr. 2 (Vakara gaismā/Im Abendlicht). Camerata Bern; Antje Weithaas, Violine und Leitung. CAvi-music (nur digital erhältlich) >>> Rezension von Georg Rudiger
Duo Praxedis: Baba Bussi. Werke von Johann Strauss. Praxedis Hug-Rütti, Harfe; Praxedis Geneviève Hug, Klavier. Ars Produktion 38 680
Gilbert Paefgen Trio: Der Mann auf dem Trampolin. Claude Meier: Bass; Fabian Müller, Piano; Gilbert Paeffgen, Schlagzeug, Hackbrett. Rabbit Hill Records
Beyond Bach, Forgotten treasures of the German Baroque. Astrid Knöchlein, oboe, recorder; Attilio Cremonesi, harpsichord; Daniel Rosin, cello; Thomas Goetschel, viola da gamba; Rosario Conte, theorbo. Ars Production ARS 38670
Vergehen. Works by M. Haydn, Mozart, Kendall. Musikkollegium Winterthur; Roberto Gonzales-Monjas. Claves Records 3113
Debussy, Nielsen, Say, Barber. Ensemble Astera (Coline Richard, flute; Yann Thenet, hautbois; Moritz Roelcke, clarinette; Gabriel Potier, cor; Jeremy Bager, basson). Claves Records 3139
Lyubomir Pipkov (1904-1974): Ludus Rithmicus. Complete Works for Piano. Vesko Stambolov, piano. Claves Records 3117-19 (3 CDs)
Ola Onabulé, Nicolas Meier: Proof of Life. Ola Onabulé, Vocals and Keyboard; Nicolas Meier, Guitar and Glissentar; Jakub Cywinski, Acoustic Bass; Chris Nickolls, Drums; Will Fry, Percussion. Rugged Ram Records RRAMCD016
Clara Schumann gewidmet. Werke von Bargiel, Lachner, Dreyschock, Heller, R. Schumann, E. von Herzogenberg, Brahms, Hartmann, Mendelssohn, Bernsdorf, Smetana. Kathrin Schmidlin, piano. Claves Records 50-3122/23 >>> Rezension von Daniel Lienhard
Mozart: Piano Concerto Nr. 24 K 491, «Haffner» Symphony K 385. Hans-Jürg Strub, piano; Württembergische Philharmonie Reutlingen; Christian Erny, direction. Ars Production
Nicole Johänntgen: Labyrinth II. Nicole Johänntgen, Saxophone, Voice; Jon Hansen, Tuba; David Stauffacher, Percussion/Drums. nicolejohaenntgen.com
Johann Carl Eschmann: Licht und Schatten – piano works. Anna Reichert, piano. Prospero Classical PROSP0102
Planet Earth – As within so without. Lisa Maria Schachtschneider, Klavier. Werke von Liszt, Hasse Hodges, Ravel, Bakke, Beach, von Castelberg, Debussy, Wolf Baudissin, Skrjybin, Strawinsky/Agosti. Ars Production ARS 38377
Ramón Oliveras:A Certain Darkness Is Needed to See the Stars. Ronin Rhythm Records 042
Kokon: Kein Problem. Paula Haeni, bass clarinet; Anatole Buccella, guitar; Julia Rüffert, trombone/composition. kokonjazz.ch
Lea Maria Fries: Cleo. Label: Heavenly Sweetness
Beethoven – Schubert – Voříšek. Works for Cello and Fortepiano. Ursina Maria Braun, Cello; Florian Birsak, Hammerklavier. audite 97.829
Pino Zortea, Tim Hüllstrung: Lukas und Wale auf den Spuren des Jazz. Hörspiel für Kinder ab 5 Jahren. Zytglogge
Marguerite Roesgen-Champion: Sonatine pour flûte, harpe et basson. Trio Lusinea (Isable Goller, Harfe; Annina Rusch, Flöte; Valeria Curti, Fagott). Triolusinea.com
Schubert: Quintet in C, D 956, arr. für fünf Saxofone von Maja Lisac Barroso. Maria Lisac Barroso und das Quatuor Habanera. Prospero PROSP0109
Kapelle Nogler: Kunstspedition. Clarigna Küng (Violine, Jodel), Florian Walser (Klarinetten, Hausorgel), Johannes Gürth (Viola, Violine) und Peter Kosak (Kontrabass). Zytglogge
Marice Ravel: Pavane for a Dead Princess. Ravel 150 Years Tribute. Uriel Pascucci, Piano. urielpascucci.com
Human Intelligence Live. Pilgrim-Quintett (Christoph Irniger, Tenor Sax, Compositions; Stefan Aeby,Piano; Dave Gisler, Guitar; Raffaele Bossard, Bass; Michael Stulz, Drums). Intakt Records 434
Stimmenfeuer: Pura. (Neuinterpretation der Essenz des Appenzeller Silvesterchlausens) Ziska von Crayen, Gesang, Harmonien, elektronische Musik. stimmenfeuer.ch
Maia & Cate – Luck Grows. Maia Wackernagel und Catherine Tang, Pianoforte und Sythesizer. Mons Records
Root Area: In Pursuit Of Happiness. Christoph Grab und Nicole Johänntgen, Saxophone; Marcel Thomi, Hammond-Orgel; Elmar Frey; Drums. Lamento Records
Pierre Boulez: Eclats-Multiples. Collegium Novum Zürich, Ensemble Contrechamps, Michael Wendeberg, Leitung. Bastille musique CD 34
Christoph Irnigers Pilgrim: Human Intelligence Live. Christoph Irniger, Stefan Aeby, Dave Gisler, Raffaele Bossard, Michael Stulz. Intakt Records
Anna Kalk Quartet: Different Times. Anna Kalk (Gitarre), Paul Butscher (Trompete), Loic Baïllod (Kontrabass), Xavier Kaeser (Schlagzeug). Neuklang NCD 4294
Deep Sun: Storyteller. Symphonic Metal. Debora Lavagnolo, voice; Tom Hiebaum, keyboard; Angelo Salerno, bass; Tobias Brutschi, drums; Erik Dummermuth, guitar. powerblastrecords.com >>> Rezension von Torsten Möller
Robert Oboussier: Entrada für Trompete und Streichorchester, Introitus für Streichorchester, Sonatinefür 2 Violinen und Klavier, Fantasie für Klavier, Pavane et Gaillarde für Flöte und Klavier, Sonata Brevis für Violine und Klavier, 25 Abbreviationen für Klavier, 10 der 25 Abbreviationen arr. für Zupforchester. World Premiere Recordings. Musiques Suisses, Naxos NXMS7008
A garden of black flowers. Werke von Cipriano de Rore, Pierre Vermont, Luca Marenzio u.a. Astrophil & Stella (Johanna Bartz, Leitung & Renaissancetraversflöte; Giovanna Baviera, Gambe & Mezzosopran; Anna Danilevskaia, Gambe; Claire Piganiol, Harfe). Albus Fair Edition
Nikola Pešić: Skies. Klaviermusik (klassische Grundlagen mit zeitgenössischen, Jazz und neoklassischen Einflüssen). Vinyl, CD und Notenbuch. nikolapesic.com
Gapvis. Roland Bühlmann: elektrische, Nylon- und Bass-Gitarre, Aeon Sustainer, Korg MS-20, Logic Software Synthesizer, Gras, Kalimba und diverse Gegenstände als Perkussion. rolandbuehlmann.bandcamp.com
Be still my heart. Lieder von Robert Grund und Wilhelm Grosz. Christian Immler, Bass-Baritone; Helmut Deutsch, Piano. Alpha classics ALPHA1117 >>> Rezension von Torsten Möller
György Kurtág: Complete Flute Music. Markus Brönnimann, flute, and friends. Tacet 281CD
Bridges Between Individual Trees. Katherine Young, Weston Olencki, Patrick Stadler. Sideband Records 13
Luis Aellig: Close Your Eyes. Luis Aellig, voc & guitars; Saïd Boulahcen, keys, piano & backing voc; Marco Clerc, bass; Matthias Stamm, drums. luisaellig.ch
plastic_data: data–bloom. Collective for Electronic Music and Intermedia Art. polymer5000.bandcamp.com
Laura & Luzius Schuler: Mandà in Lunga. Laura Schuler: Violine und Vocals; Luzius Schuler: Orgel. Ronin Rhythm Records 045
Nuance. Pop-Album aus den 80ern, erst jetzt veröffentlicht. Andreas Nager (Gesang, Guitars, Programmierung), Marc Nager (Schlagzeug, Percussion, Sound-Effekte), Thomas Lothenbach (Piano, Keyboards) Dino Meier (Bass). Produzent: Ajay Mathur. Ajay Mathur Music und Yakketeeyak Music.
Schoeck vs. Bauer Or What Futures are you Longing For? Othmar Schoeck: Nachhall; Michael Emanuel Bauer: Afterimages; Remixes von Gunnar Geisse. Robert Koller, Bassbariton; Stefan Kägi, Klavier. aDevantgarde records, nur online >>> Rezension von Thomas Meyer
Wolfgang Muthspiel: Etudes/Quietudes. Wolfgang Muthspiel, akustische Gitarre solo. Clap Your Hands Records CYH 00012
Errer Avelune. Emma Thomazeau, harpe et récitante ; Baptiste Baudimant, electronique et trombone. All compositions by Thomazeau & Baudimant. Claves 3100
A tres voces. Triologie String Trio (Elodie Théry, Cello; Meredith Kuliew, Viola; Nevena Tochev, Violin). Prospero PROSP0101 >>> Rezension von Thomas Meyer
Bach-Kantaten No. 47. Kantate zum Michaelistag, BWV 130; Kantate zu einer Hochzeitsfeier, BWV 202; Kantate zum 13. Sonntag nach Trinitatis, BWV 77. Chor und Orchester der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen; Leitung, Rudolf Lutz. bachstiftung.ch
«Lieber Freund …». Sonatas by Brahms, Röntgen and von Herzogenberg. Isabel Gehweiler, cello; Fiona Hengartner, piano. Claves 3098
Schnittke, Ravel, Prokofiev. (Ravel: Sonata for Violin and Cello; Schnittke: Sonata for Cello and Piano No. 1 (1978); Prokofiev: Symphony-Concerto in E Minor op. 125) Constantin Macherel, cello; Anna Orlik, violin; Frederic Bager, piano; London Mozart Players; Jonathan Bloxham, conductor. Claves 3097 >>> Critique de Pierre-Alain Chamot
«hänge ich, zwischen Zeiten». Duo Blickwechsel: Maria Laschinger, Mezzosopran; Olivia Zaugg, Klavier. Werke von Rebecca Clarke, Lili Boulanger, Ethel Smyth, Francesca Gaza. Ars Produktion ARS 38 658
Duo Praxedis. Spirituals and Gospels. Praxedis Hug-Rütti, harp; Praxedis Geneviève Hug, piano. Ars Produktion ARS 38 668
Rachmaninoff: Piano Trios 1 & 2, Romances opp. 21 & 38. Andrey Baranov, violin; Christoph Croisé, cello; Alexander Panfilov, piano. Arrangements for piano trio by Alexander Panfilov and Louis Eaton. Avie Records AV2691
Nocturne. Werke von Hahn, Tschaikowsky, Schumann, Loher, de Falla, Villa-Lobos, Saint-Saëns, Fauré. Aurélie Noll, Harfe; Maria Cristina Kiehr, Gesang; Yolena Orea Sanchesz, Violoncello; u. a. Solo Musica SM427
Frank Martin et ses contemporains. Chœurs a cappella, Zürcher Sing-Akademie, Leitung: Florian Helgath. Claves CD 3115
Sein. Works by Mozart, Syrse, Haydn, J.-C. Bach. Musikkollegium Winterthur; Leitung Roberto Gonzales -Monjas. Claves CD 3099
Spanda.Création sonore et immersive pour ensemble vocal etélectronique. Jérémie Zwahlen, conception, musique et texte ; Félix Bergeron, conception, création électronique et réalisation. Claves CD 3083
Hanging Live Trio: Balkan Dreams. Didine Stauffer, Tabla, Dombak, Frame Drum; Hagay Sofer, Handpans (Hang undAsachan); Tassilo Dellers, Sax, Flute, Bassclarinet, Oriental Banjo; Dellers Tor Music Productions, dr.dellers.com
Songs of Travel. Werke von Vaughan Williams, Bloch, Mahler, Schubert. Alexandre Beuchat, baritone; Marija Bokor, piano. Prospero Classics PROSP0078
Arpeggione. A forgotten instrument. Werke von Schubert, Romberg, Spohr. Martin Zeller, arpeggione; Giorgio Paronuzzi, fortepiano; Victor Castillo luna, guitar. Prospero Classics PROSP0079
Alpine Folk. Julian von Flüe Trio. Julian von Flüe, Akkordeon; Marc Scheidegger, Gitarre; Matthias Abächeli, Bass. phono-schop.ch, Lum4217
Winter Tales. Tomas Sauter, compositions, western, classical and baritone guitars; Daniel Schläppi, bass. Catwalk Jazz CW250023-2
Chiara Dubey: Chandani. Chiara Dubey, Singer, Songwriterin, Violinistin. Livana Music
Black Sea Dahu feat. Amour sur Mars: Live in Zürich and Bern. Janine Cathrein und Band. Mouthwatering Records
Echos of Home. Tatiana Nova, Gesang, Effekte, Perkussion; Julia Perminova, Klavier, Synthesizer. (Absolventinnen Focusyear), Eigenkompositionen Jazz.
A. Mozart, J. Ch. Bach: Opus V. Inés Moreno Uncilla, harpsichord; Minué Ensemble. ARS-Produktion
Brun – Brunner – Bach: Adaptionen der Cellosuiten von J. S. Bach. Kristina Brunner: Schwyzerörgeli, Cello; Albin Brun: Sopran- und Tenorsax, Schwyzerörgeli. albinbrun.ch
We are Ava: Radix. Kim Lemmenmeier, Vocals, Keys; Nicola Holenstein, Keys, Bass; Andy Schwendener, Drums. Muve Records (Musikvertrieb)
Ludwig*s DNA. (Hybride aus klassischer Kammermusik für Cello & Tasteninstrument und Elektronischer Musik.) Werke von Beethoven, Schwarz und Ťupa. Schwarz Jan-Filip Ťupa und Coco Schwarz. Paraxenos Records
Mo & Kapelle: Die Steine auf meinem Weg. Marc Ottiker, Gesang und Gitarre, mit Band
This is Pan: Taller in Your Dream. Matthias Kohler, Saxofon, und Band. ANUK Label ANUK0058
Klaus Estermann: Vogelbär. Liedermacher aus Frauenfeld
Cadrage. Musique en route. Tom Tafel; Ronny Spiegel; Ariel Rossi;Stefanie Hess. Turbo Music
Susurration: Hate Is My Love Language. Band um Singer/Songwriterin Jessy Bäsecke-Beltrametti. Susurration Music
TrioColores: En Couleur. (Luca Staffelbach, Fabian Ziegler, Matthias Kessler, mallet, percussion). Werke von Camille Saint-Saëns, Maurice Ravel, Darius Milhaud, Claude Debussy, Germaine Tailleferre. Solo Musica
Diamond Dean and the Furious Four: Scooby-Do Proto Punk. Monobuster Records
Mnevis: Lightning Sulfur Calm. Red Brick Records
Dear Misses: Cool Down Under. Fabian Schelbert (voc, git), Jonas Marty (voc, git), Cornel Betschart (dr), Remo Betschart (b) and Belinda Villforth (voc, perc). Monobuster Records / Irascible
Maria Mater Meretrix. Werke von Hildegard von Bingen bis Gustav Holst. Anna Prohaska, Sopran; Patricia Kopatchinskaja, Violine; Camerata Bern. Alpha Records ALPHA 739
Šuma Čovjek: Ringišpil. Ivica Petrušić und Hafid Derbal, Sänger (frz., kro., arab); Manuel Wülser, Piano. sumacovjek.com
Messe pour double chœur. Œuvres a cappella de Frank Martin, Willy Burkhard et Cyrill Schürch. Schweizer Jugendchor / Chœur Suisse des Jeunes / Coro Giovanile Svizzero; Leitung : Nicolas Fink >>> Critique de Pierre-Alain Chamot
In the Land of Saints & Sinners. Music Composed by Diego Baldenweg with Nora Baldenweg & Lionel Baldenweg. Galaxy Symphonic Orchestra, Conducted by Dirk Brossé; Feat. Pfuri Baldenweg. Caldera Records C 6058 >>> Rezension von Andreas Zurbriggen
Sehnsucht – Robert Schumann. Ensemble Polhymnia; Christophe Sturzenegger, piano; Franck Marcon, direction. Klarthe Records
Ani Blue: Seventeen Years. Anja Aerschmann Bechtiger. aniblue.ch
Klaus-Werner Pusch Quintet and Klaus-Werner Pusch–Kirk Lightsey Ensemble: My Destination. Werner Pusch (tp, flh), Wilson de Oliveira (ts), Peter Kosch (p), Jochen Schaal (b), Thomas Zahn (dr) und Kirk Lightsey. Neuausgabe zum 75. Geburtstag von KWP. Unisono Records UNIREC8431
Katzenheim: Wir sind da! Lorenzo Bonati (voc), Patrick Lerjen (git, voc), Simon Rupp (git), Fabian Baer (bass), Thomas Blanchat (drums). TAN Records
Exile. Werke von Alfred Schnittke, Andrzey Panufnik, Ivan Wyschnegradsky u.a. Patricia Kopatchinskaja, Violine; Thomas Kaufmann, Cello; Camerata Bern. Alpha Classics ALPHA1110
Swiss Love. Der Liebe Leid und Lust. Franziska Heinzen, Sopran; Benjamin Mead, Klavier. Neujahrsstück der Zentralbibliothek Zürich 2025. Solo Musica SM 477 >>> Rezension von Christoph Geissbühler
Tonträger, eingegangen Januar–Juni 2024
Swiss Dreams. Werke von Stalder, Dupuy, Schnyder von Wartensee, Hans Huber, Templeton Strong, Suter, Paul Huber. Swiss Orchestra; Leitung Lena-Lisa Wüstendörfer; Michael Barenboim, Violine; Christph Pfändler, Hackbrett. Prospero Records PROSP0090 (2 CDs) >>> Rezension von Christoph Geissbühler
Joachim Raff: Samson, Musikdrama in drei Abteilungen, Libretto vom Komponisten, Ersteinspielung. Magnus Vigilius, Olena Tokar, Robin Adams, Christian Immler, Michael Weinius, Berner Symphonieorchester, Chor der Bühnen Bern, musikalische Leitung Philippe Bach. 3 CDs, Schweizer Fonogramm >>> Rezension von Georg Rudiger
Johann Sebastian Bach: Suites a violoncello solo senza basso. Petr Skalka, violoncelo. Claves Records 50-3101/02 (2 CDs)
Tchaikovsky Symphonies 5 &6. Orchestra della Svizzera italiana; Markus Poschner, conductor. Clves Records 50-3104/05 (2 CDs)
Simone Keller: Hidden Heartache. Intakt CD 419 /Simone Keller u.a.: Facetten 21 – Hidden Heartache, Kulturstiftung des Kantons Thurgau, 320 S. mit Notenheft, Fr. 32.00, Jungle Books, St. Gallen 2024, ISBN 978-3-033-10349-8 >>> Rezension von Thomas Meyer
Jens Gebel Quartet: Tunesday. Jens Gebel, bass; Michael Arlt, guitar; Domenic Landolf, bass clarinet, saxophones; Daniel Schay, pandero. Timezone Records TZ 2492
Franz Schmidt: Orgelwerke Vol. 1, Königsfanfaren (Variationen und Fuge über ein eigenes Thema D-Dur, Chaconne cis-Moll, Vier kleine Choralvorspiele). Andreas Jetter an der Behmann-Orgel St. Martin Dornbirn. Ambiente Audio ACD 2047
Maurizio Cazzati (1616–1678): Motets. Ayako Ono, Sopran; Christoph Rudolf, Christoph Riedo, Violinen; Marc Meisel, Orgel. Brilliant Classics 96663
Eastbound. Robert Schumann: Bilder aus dem Osten, Abendlied; Antonín Dvořák: Andante und Serenade für Streichorchester; Franz Schreker: Scherzo für Streichorchester. Festival Strings Lucerne; Leitung Daniel Dodds. Sony classical 19658863312
Barry Guy Plays. Luca Lombardi, Hubert Stuppner, Iannis Xenakis, Bernard Rands, John Anthony Celona und Barry Guy. Barry Guy, Kontrabass. Maya Recordings MLP 2401 >>> Rezension von Thomas Meyer
Bloch, Bruch, Dohnány. (Ernest Bloch: Schelomo; Max Bruch: Kol Nidrei; Ernö Dohnány: Konzertstück) Tim Posner, Cello; Berner Symphonieorchester; Leitung Katharina Müllner. Claves 50-3079
Mozart. Flute Quartet No.1 in D major K.285; Flute Concert No. 2 in D major K. 314, Concerto for Flute and Harp in C major K. 299. Helena Macherel, flute; Tjasha Gafner, harp; London Mozart Players; Simon Blendis, leader. Claves 50-3082
La contenance angloise. (Œuvres de Fonteyns, Dufay, Power, Binchois, Chirbury, Cesaris u.a.) La Chapelle des Ducs de Savoie. Christophe Carré, contreténor ; Lionel Bourguignon, ténor ; Benjamin Ingrao, ténor ; Vincent Arlettaz, basse, flûte à bec ; Aliénor Wolteche, vièle à archet ; Michal Gondko, luth. Revue Musicale de Suisse Romande RMSR 20232
Daniel Studer: Extended II for Stings & Piano. Harald Kimming, Violine; Frantz Loriot, Viola; Alfred Zimmerlin, Violoncello; Daniel Studer, Kontrabass; Philipp Zoubek, Klavier. Ezz-thetics 1044
Nachhall. Othmar Schoeck: Orchesterlieder (Nachhall, Drei Lieder op. 4 und Acht Lieder op. 17, arr. G. Contratto). Olena Tokar, Sopran; Stephan Genz, Bariton; Berner Symphonieorchester; Leitung Graziella Contratto. Schweizer Fonogramm SF0015
Hilke: Piano feroce. Acoustic/Singer-Songwriter. Red Brick Records
L’Amour sorcier. Duo Singer & Fischer (Sébastien Singer, violoncelle; André Fischer, guitar). Œuvres d’Albéniz, Granados, Debussy, De Falla (L’Amour sorcier, transcrit par André Fischer). Stradivarius STR 37290
Viola Concertos. Carl Philipp Emanuel Bach: Cellokonzert, arr. für Viola von Mathias Rochat, Ersteinspielung, Johann Gottlieb Graun: Concertante für Geige und Viola in c-Moll Graun WV A:XIII:3. Konzert für Viola, Streicher & B.c. Es-Dur. Mathis Rochat, Viola; Stephen Waarts, Violine; Camerata Schweiz; Howard Griffiths, Leitung. CPO 555 613-2
El cant de la Sibil.la / Draumkvedet (Die grossen alten Mysteriengesänge Spaniens und Norwegens). Arianna Savall, Petter Udland Johansen, Hirundo Maris, Ensemble Vocal de Saint-Maurice, Conductor Charles Barbier, P. U. Johansen. Carpe Diem Records CD 16333 >>> Critique de Thierry Dagon
Nikolaus Matthes: Markuspassion. Barocke Neuvertonung des Textes von Picander. Maya Boog, Sopran; Annekathrin Laabs, Alt; Daniel Johannsen und Georg Poplutz, Tenor; Matthias Helm, Bass; Chor und Orchester Gli Aspetti; Leitung Nikolaus Matthes. Resonando RN-10018 (3 CDs + Begleitbuch)
Roma Songs & Kantate «Wir Kinder der Landstrasse» von Roger Moreno-Rathgeb. Projektchor Roma Songs & Balkan Band Sebass. Uraufführung, Live Aufnahme
Bach-Kantaten No. 46. Der Himmel lacht, die Erde jubilieret, BWV 31; Ich bin ein guter Hirt, BWV 85; Wo Gott der Herr nicht bei uns hält, BWV 178. Chor und Orchester der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen; Leitung, Rudolf Lutz. bachstiftung.ch
Tony Majdalani: Moment in Time. Tony Majdalani, Klang- und Rhythmusinstrumente, Stimme; Tamar McLeod, Stimme. Narrenschiff NAR 202316
Pilgrims in Trance it. John Wolf Brennan, Tasteninstrumente; Tony Majdalani, Rhythmusinstrumente, Stimme ; Marco Jencarelli, Zupfinstrumente. Narrenschiff NAR 2023165
Franz Xaver Mozart : The Two Piano Concertos. Andriy Dragan, Piano; Musikkollegium Winterthur; Bogdan Bozovic, Concertmaster and Leader. Claves 50-3070
FriendShip (Pago Libre & Soons): Riffs ahead! Kammerrockfolkjazzsextett. Sonja Morgenegg, voice; Florian Mayer, violin; Arkady Shilkloper, horn, alphorn, flugelhorn; John Wolf Brennan, piano, melodica; Rätus Flisch, bass; Tony Majdalani, voice, percussion, handpan. Leo Records CD LR 942
John Thomas: Complete Duos for Harp and Piano, Volume four (Harp Concerto No. 1: Andantino, March of the Welsh Fusiliers, Transcriptions of Music by Arditi, Bellini, Meyerbeer and Rossini. Duo Praxedis: Praxedis Hug-Rütti, harp; Praxedis Geneviève Hug, piano. Toccata Classics TOCC 0582
Frank Martin: Piano Quintet & String Quintet, Pavane Couleurs du temps. Fabrizio Chiovetta, piano; Quatuor Terpsycordes ; François Grin, cello. Claves 50-3081 >>> Critique de Thierry Dagon
Vergessene Lieder, vergessene Lieb’. Werke von Willy Heinz Müller (Urgrossvater der Sängerin), Dohnányi, Ries, Hildach, Gotze. Mélanie Adami, Sopran; Äneas Humm, Bariton; Judith Polgar, Piano. Prospero >>> Rezension von Christoph Geissbühler
Pierre Wissmer: The Violin Concertos. Oleg Kaskiv, violon, Sinfonia Varsovia, dir. Aleksandar Markovic. Claves 50-3080
Miho Fuki, Vol.3. Antonio Vivaldi: Concerti per fagotto e arie per basso .Miho Fuki, Barockfagott; Dominik Wörner, Bass; Ensemble F. Ars Produktion ARS 38 374
Nature. Klingende Schiefersteine aus den Alpen. Simon Berz. Badabum Records
DeLaSar: In-To
Manrico Padovani: Niccolo Paganini: Concertos 1 & 2, Joseph Weigel: Variations. Oltenia Philharmonic Orchestra | Boris Perrenoud ; Seoul Güri Philharmonic Orchestra | Boris Perrenoud ; Orchestra della Svizzera Italiana | Howard Griffiths; ARS Produktion
Cuando el fuego abrasa. Kammermusikwerke von Joseph Lauber, Christoph Blum, Francisco Col, Manuel de Falla. Ensemble Bayona: Maria Florea, Violine; Simone Roggen, Violine; maria Moros, Viola; Eros Jaca, Violoncello; Camille Sublet, Klavier. Eudora
Travis Reuter: Quintet Music. Travis Reuter, g, comp; Mark Shim, ts; Peter Schlamb, vb; Harish Raghavan, b; Tyshawn Sorey, dr.
Six Hands Open As One. Izumi Kimura, piano; Barry Guy, bass; Gerry Hemingway, drums, percussion voice. FSR Records
Indantitâ # Revisited. Kompositionen von Florian Favre; Joseph Bovet und Pierre Kaelin, arr. von Florian Favre. Florian Favre piano & prepared piano; Claire Huguenin vocals; Amine Mraihi oud; Baiju Bhatt violin; Lucie Göckel cello; Raphael Rossé euphonium; Louis Matute guitar. Traumton Records
Mélodies d’ailleurs. Französische Lieder des Fin de Siécle von Claude Debussy, Ernest Chausson, Cécile Chaminade, Reynaldo Hahn; Ophelia sings von Wolfgang Rihm. Viviane Hasler, Sopran; Maren Gamper, Klavier. Carpe Diem Records
Tobias Jensen: What Needs to Be Said. Singer/Songwriter. Muve Records
Tonträger, eingegangen Juli–Dezember 2023
A Swiss Romantic. Fritz Stüssi: Vergehen und Auferstehen, ein Oratorium; Psalm 28; Wo du hingehst, Zwei Motetten u.a. Solisten, Zürcher Sing-Akademie, Zürcher Kammerphilharmonie, Leitung Florian Helgath. Claves 50-3085 >>> Rezension von Verena Naegele
Bach-Kantaten No. 44. Wär Gott nicht mit uns diese Zeit, BWV 14; Nimm, was dein ist, und gehe hin, BWV 144; Alles nur nach Gottes Willen, BWV 72. Chor und Orchester der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen; Leitung, Rudolf Lutz. bachstiftung.ch
Samuel Ducommun: Musique de chambre (Quatuor pour flûtes, Sonatine pour violon et piano, Quatre pièces brèves pour violoncelle et piano,Divertimento pour flûte, violon, alto, violoncelle et piano). Claves 50-3071
Rosetta. Live at Jazz Festival Schaffhausen (2003). Compositions by Pierre-François Massy. Claves digital only
Rotraut Jäger Sonambique : Dynamite. Rotraut Jäger, flutes, compositons ; Andreas Ebenkofler, piano ; Abdourakhmane Fall, electric bass; Omar Diadju Seydi, drums. Red Planet Flute, redplanetflute.com
Torelli, Perti, Pollarolo, Colonna: Concertos and Cantatas. Nuria Rial, soprano; Kammerorchester Basel; Julia Schröder, violin & direction. Deutsche Harmonia Mundi (Sony) 19658813432
Benedetto Marcello: Sinfonias & Cantatas. Nuria Rial, soprano; La Floridianan ; Nicoleta Paraschivescu, direction. Deutsche Harmonia Mundi (Sony) 19658710682 >>> Rezension von Verena Naegele
Esther Sévérac: Work Witch! Composed and performed by Esther Sévérac, pedal harp, analog & digital effects. Hout Records HR 047
Richard Flury: Four Song-Cycles (20 Frauenlieder auf Texte von Hermann Ferdinand Schell, 7 Liedli auf Gedichte von Josef Reinhart, 10 Nachtlieder, 8 Liebeslieder). Stephanie Bühlmann, soprano; Margaret Singer, piano. Toccata classics TOCC 0685
Ist Klang der Sinn? Werke von Wyttenbach, Demenga, Holliger, Ligeti, Kurtág, Moser, Veress. Alexander Foster, Violoncello; Heinz Holliger, Rezitation. Prospero PROSP0070
Lee Schornoz: Requiem Londinium. Pro Stata Records, PSR018
Blaer: Pure. Maja Nydegger: Piano, Komposition; Nils Fischer, Bassklarinette; Claudio von Arx: Tenorsax; Simon Iten: Kontrabass, FX; Philippe Ducommun: Drums. Ronin Rhythm Records 037
Silvan Joray: Updraft feat. Nadav Erlich, double bass & Jeff Ballard, drums. Ubuntu Music UBU0144
Slavonic Journey. Musik für Flöte und Klavier aus Tschechien (Martinů, Feld, Schulhoff, Mucha, Janáček, Kreisler). Sarah Rumer, flute; Ulrich Koella, piano. Prospero Records PROSP0049 >>> Rezension von Walter Labhart
Swiss Treasures. Chamber Music for Wind Quintet (Mieg, Paul Huber, Juon, Derungs). Art’Ventus Quintet (Paula Soares, Flöte; Tiago Coimbra, Oboe; Horácio Ferreira, Klarinette; Nuno Vaz, Horn; Raquel Saraiva, Fagott). Prospero Records PROSP0081 >>> Rezension von Daniel Lienhard
Chet. David Enhco, trompette; Marc Perrenoud, piano. Nome Records 021
Simplicity. Meisterwerke für Kinder (Nodar Gabunia: From a Pupil’s Diary; weitere Werke von Bartók, Kurtág, Prokofiev, Tschaikowsky, Schumann). Giorgi Iuldashevi, piano. Gramola 99291 >>> Rezension von Torsten Möller
Heimat.Friedrich Theodor Fröhlich: Lieder (u.a. Lieder an Meieli). Raphael Höhn, Tenor; Shin Hwang, Fortepiano. Weltersteinspielung.Claves 50-3089
Johann Christoph Friedrich Bach: Works for Keyboard solo. Jermaine Sprosse, Fortepiano. Prospero Records PROSP0074
Haydn 2032: No. 14 – L’Impériale (Symphonys No. 53 L’Impériale, No. 54, No. 33, Sinfonia in D major Hob. I A: 7). Kammerorchester Basel, Leitung Giovanni Antonini. Alpha-classics ALPHA 694
J.S. Bach: Cello Suites. Pablo de Naverán. 3 CDs, Claves 50-3062-64
J.S. Bach: Sonaten for Viola da gamba und Cembalo. Thomas Goetschel, Viola da gamba; Yvonne Ritter, Cembalo. Tyxart TYXA 23181
Echo of Bach. Works by Clara Jaz (Kompositionspseudonym der Interpretin), Paul von Westhoff, Bach, Eugène Ysaÿe. Agata-Maria Raatz, Violine. Solo Musica, sm439
Franz Liszt: h-Moll-Sonate und Études d’exécution transcendante. Francesco Piemontesi, Piano. Pentatone Music
Color Gradient. Duo Arto : Lionel Andrey, clarinet ; Flore Merlin, piano. Werke von Widor, Debussy, Poulenc, Bernstein, Daniel Schnyder, Templeton, Touchard. 7 Mountain Records
Christoph Stiefel: Full Tree. Christoph Stiefel, Klavier; Bastian Stein, Trompete und Flügelhorn; Domenic Landolf, Tenorsaxofon und Bassklarinette; Raffaele Bossard, Bass; Dejan Terzic, Schlagzeug. Nwog-Records nwog056
The Next Movement: Never Coming Down. Funk, Soul, R&B. J.J. Flueck: Vocals, Drums, Keys, Percussion, Fender Rhodes; Pascal Kaeser, Bass; Sam Siegenthaler. Guitar. SoulVision Productions SVLP-011
Phanee de Pool: Algorythme. Arrangements et piano : Etienne Champollion ; Direction d’orchestre : Louis Théveniau ; Avec les voix de Henri Dès et Paul Éluard. Escales Productions >>> Critique de Thierry Dagon
Werckmeister: Maruschka. Band um Singer/Songwriter David Howald. Label Erdgleich, werckmeister-music.at/
Elias Bernet Band: Christmas Boogie Celebration. Elias Bernet: piano, hammond organ, vocals; Markus Fritzsche: double bass, backing vocals; Bernhard Egger: drums. eliasbernet.ch
Pierre Omer’s Swing Revue: Tropical Breakdown. Voodoo Rhythm Records
Ulrich Zeitler: novembrig für fünf Stimmen und fünf Instrumente nach dem Gedichtzyklus von Elsbeth Maag. Ensemble fünf&fünf. Solo Musica SM 446
Beda Findling: Glad Day. Written, recordes and produced by Beda Mächler. Red Brick Records RBC073CAS
Duo Minerva (Johanna Gossner, Klarinette; Damian Keller, Akkordeon): Hymne àl’amour. Arrangements von Werken von Kreisler/Sieczynski, Gershwin, Chausson, Lehar u.a.), Ars Production ARS 38 639
Unheard. Beethoven Trilogie 3. See Siang Wong, piano; Camerata Schweiz; Howard Griffiths, direction. RCA Red Seal, Sony Music 19439943162
Richard Strauss: 1883. Cello Sonata TrV 115 (op. 6); Edvard Grief: Cello Sonata op. 36; Gabriel Fauré: Elégie op. 24. Christoph Croisé, cello; Oxana Shevchenko, piano. Avie AV 2632
Bach-Kantaten No. 45. Wer mich liebet, der wird mein Wort halten, BWV 74; Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, BWV 86; Jesus, nun sei gepreiset, BWV 41. Chor und Orchester der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen; Leitung, Rudolf Lutz. bachstiftung.ch
American and English Orchestral Music. (Charles Ives: Three Places in New England; Ethel Smyth: Suite for Strings, Serenade u.a.) Orchestre de Chambre de Lausanne, direction Joshua Weilerstein. Claves 50-3091/92
British Music for Viola & Piano. Works by Clarke, Britten, Bowen. Izabel Markova, viola; Irene Puccia, piano; Alla Belova, piano. Claves 50-3073
La Contemplazione. Eloy Orzaiz, Fortepiano, spielt Werke von Hummel und Schubert. LBS Classical LBS182023 >>> Rezension von Torsten Möller
Swiss Dreams. Werke von Stalder, Dupuy, Schnyder von Wartensee, Hans Huber, Templeton Strong, Suter, Paul Huber. Swiss Orchestra; Leitung Lena-Lisa Wüstendörfer; Michael Barenboim, Violine; Christph Pfändler, Hackbrett. Prospero Records PROSP0090 (2 CDs)
Luzia von Wyl Ensembel: Frankmont, Luzia von Wyl, compositions and piano; Gary Versace, accordion; Amin Mokdad, flute; Nocola Katz, clarinet; Marcel Lüscher, bass clarinet; Maurus Conte, bassoon; Vincent Millioud, violin; Karolina Öhman, cello; Christoph Utzinger, double bass; Fabian Ziegler, marimba and thundersheet; Lionel Friedli, drums. LU-Label, LU01 lulabel.ch Auch Partituren erhältlich! >>> Rezension von Michael Gasser
Wackel:kontakt: Kind of Empty. Lukas Wäger, Drums; David Bircher, Synths; Janis Asendorf, Vocals & Gitarre; Yann Schütz, Bass.
Mahler 2 / Scarazzini 3. Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 2; Andrea Lorenzo Scartazzini: Sinfonie Nr. 3, Orchesterwerke Torso, Epitaph, Spiriti. Jenaer Philharmonie, Leitung Simon Gaudenz. Odradek Records
Ralph Zurmühle: Studio Live Session. Ralph Zurmühle, piano. Vinyl, Little Big Beat littlebigbeat.com
Clair Obscur. Œuvres du 16e et du 17e siècle. Duo Aeoline (Charlotte Schneider, flûtes; Guy-Bapriste Jaccottet, orgue). Claves 50-3065
Arubator. Aruba Trio (Tobias Lang, Posaune; Joël Kuster, Gitarre; Peter Fleischlin, Perkussion). Werke von Luzia von Syl, Stephan Hodel, Mathias Landtwing, Jorge Fernando, Fränggi Gehrig, Markus Flückiger.) Aruba Records
René Wohlhauser: Aus der Tiefe der Zeit. Ensemble Polysono; Elia Seiffert; René Wohlhauser; Duo Simolka-Wohlhauser. Neos Music NEOS 12227
Folk Flow. Viviane Chassot, accordion. (Irische und bretonische Traditionals, Werke von Squiban, Einaudi, Chopin, Satie, Granados, Silvestrov u.a.) Prospero PROSP
Julian von Flüe Trio: Dur d’Altstadt. Julian von Flüe, Akkordeon; Marc Scheidegger, Gitarre; Matthias Abächerli, Kontrabass. LuMusic LUM2386
Beethoven flute & piano. Violin Sonata No. 5 in F-Dur op. 24 «Frühling», Serenade in D-Dur op. 41, Romance in F-Dur op. 50. Qiling Chen, flute; Yoshiko Iwai, piano. Prospero Music PROSP0063
20th Centrury Foxtrots 5, Switzerland. Foxtrots von Moeschinger, Berr, Lang, Beck, Marescotti, R. Flury, Burkhard, Mieg, Jaques-Dalcroze, Honegger, Roesgen-Champion, Gerber, Zbinden, U. J. Flury. Gran Piano/Naxos GP922 >>> Rezension von Walter Labhart
Tomas Sauter: Treasure Hunt. Tomas Sauter, composition, guitar; Domenic Landolf, tenorsax; Luzius Schuler, rhodes; Daniel Schläppi, bass; Kevin Chesham, drums. Catwalk Jazz CW230021-2
Beethoven: 3. Sinfonie in Es-Dur «Eroica». Orchester der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen; Leitung, Rudolf Lutz. www.bachstiftung.ch
Hely: Plode. Lucca Fries, piano; Jonas Ruther, drums. Ronin Rhythm Records RON031
Dellers Quintett: live @ Felseneck. Tassilo Dellers, Saxofon; Marco von Orelli, Trompete; Adrian Schäublin, Klavier; Florian Abt, Kontrabass; Felix Handschin, Schlagzeug. fontastix.ch
Mon amie la lune. Lieder by Grieg, Debussy, Kirchner, Maurice. Kathrin Hottiger, soprano« Edward Rushton, piano. Prospero PROSP0054
Biber: Die Rosenkranzsonaten. Les Passions de l’âme; Meret Lüthi, violin & direction. Prospero PROSP 0065 (2 CDs)
Close Encounters. Werke für Fagott und Streichquartett von Edouard du Puy, Wynton Marsalis, Helena Winkelman, Marcelo Nisinman, Camille Saint-Saëns, Astor Piazzolla. Rui Lopez, bassoon; Gringolts Quartet, Ruslan Lutsyk, double bass. Prospero PROSP0057
Johann Gottlieb Janitsch: Chamber Music. Die Freitagsakademie. Leitung Katharina Suske. Prospero PROSP0069
Fantasy. Georg Philipp Telemann: 12 Fantasias. Matthias Arter, Oboe solo. Pre-Art-Music PAM 005
Tie Drei: mäandern. Hannah Adriana Müller, Gesang, violine, Komposition; Johanna Pärli, Kontrabass Komposition; Sonja Ott, Trompete, Flügelhorn, Komposition. Anuk Label ANUK0051
Massimiliano Neri: Sonate da sonarsi con varij stromenti. Concerto Scirocco; Giulia Genini, direction; feat. Voces Suaves. Outthere Music Arcana A544
Werden. Works by Mozart, Beethoven, Tarrodi. Musikkollegium Winterthur: Leitung Roberto Gonzales-Monjas. Claves 50 3076
Dieter Ammann: Core – Turn – Boost (2000-2010), Unbalanced Instability für Violine und Kammerorchester (2013). Basel Sinfonietta, Baldur Brönnimann, Principal Conductor, Simone Zgraggen, Violine, Naxos 8.551474
Già. Gilbert Paeffgen, compositions and arragements, hammered dulcimer. Stridea 024
Shih-Wei Hunag plays Beethoven & Mussorgsky (Piano Sonata No. 21 «Waldstein», Pictures at an Exhibition). Shih-Wei Huang, piano. www.shihweihuang.com
Haydn: Stabat Mater. Brigitte Christensen, soprano; Kristina Hammarström, alto; Steve Davislim, tenor; Christian Immler, bass. Zürcher Sing-Akademie; Kammerorchester Basel; Leitung René Jacobs. Pentatone PTC 5186 953
Bach-Kantaten No. 42. Ach Gott, vom Himmel sieh darein, BWV 2; Barmherziges Herze der ewigen Liebe, BWV 185; Wer da gläubet und getauft wird, BWV 37. Chor und Orchester der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen; Leitung, Rudolf Lutz. www.bachstiftung.ch
Bach-Kantaten No. 43. Brich dem Hungrigen dein Brot, BWV39; Was soll ich aus dir machen, Ephraim, BWV 89; Warum betrübst du dich mein Herz, BWV 138. Chor und Orchester der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen; Leitung, Rudolf Lutz. www.bachstiftung.ch
Christoph Croisé: Voyage Exotique. Christoph Croisé, compositions & cello; Kammerorchester der Niederlenzer Musiktage; Annette Jakovcic, cello; Damien Bachmann, clarinet; Oxana Shevchenko, piano. Avie AV 2598
Bach: Johannes-Passion. Werner Güra, Evangeliste; Gli Angeli Genève; Stephan Macleod. Claves Repertoire 50-3068/69
Breath Versus Beats. Simon Berz, Toshinori Kondo, Bill Lastwell, Everest Records ER 109 Vinyl
Leopold van der Pals. String Quartets Vol. 1. (Streichquartette Nr. 1-3) Van Der Pals Quartet (Gordan Trajkovic, 1st violin; Fredrik Burstedt, 2nd violin; Markus Falkbring, viola; Tobias van der Pals, cello) cpo 8992781
Harmonious Journey. Werke von Johann Sebastian Bach und Adam Mital (u.a. Post-auto-Fantasie). Adam Mital, Cello. Genuin classics GEN 23815
Nebula. Piano Prince (Coco Schwarz). Paraxenos Records
Pause. District Five (Vojko Huter, guitar; Paul Amereller, drums; Tapiwa Svosve, alto saxophone; Xaver Rüegg, bass). A Tree in a Field Records TREE087
Patterns Of Self And Other. Maja Wackernagel, piano. Xjazz!Music
Bachs, Benda and Brönnimann. Music for Flute by Johann Sebastian Bach, Carl Philipp Emanuel Bach and Wilhelm Friedemann Bach, Franz Benda, Markus Brönnimann. Markus Brönnimann, flute; Jean Halsdorf, cello; Léon Berben, harpsichord; Ensemble Pyramide.
Toccata Classics TOCN0022
Tetrapylon. Werke für Bassquartett von Studer-Frey-Schlegel-Weber. Peter K. Frey, double bass; Jan Schlegel, electric bass; Daniel Studer, double bass; Christian Weber, double bass. Leo Records, CD LR 938
Alexander Boldachev: Pop meets Classical Vol.1. Werke von Bach, Marley, Beethoven, Scorpions, Debussy, Red Hot Chili Peppers, Rossini, Darf Punk, Daquin, Nirvana. Alexander Boldachev, Harfe. Indesens Calliope Records IC001
Luca Sisera und Roofer: Clazz. Luca Sisera, Jazzquintett Roofer, Kammerphilharmonie Graubünden. nWog Records nwog052
Secret Nights. Werke von Reineke, Chaminade, Saint-Saëns, Boulanger, Schoeck, Schulhoff, Beach, Safaia. Sonja Leutwyler, Mezzosopran; Astrid Leutwyler, Violine; Benjamin Engeli, Klavier; Benjamin Nyffenegger, Cello. Solo Musica SM385
RAMS: till last call. (Punk Rock) Vinyl: Klang und Kleid
Crome: Oneiroi. (Jazz und Streichquartett) Sam Urscheler, Saxofon, Komposition;Arthur Traelnes und Anne-Sophie Ollivier, Geige; Daniel Minten, Viola; Pauline Boulanger, Violoncello.
Adina Friis: Luumu – Elephant Love Song. Turbo Music
Asbest: Cyanide. Robyn Trachsel, Vocals, Guitar; Judith Breitinger, Vocals, Bass; Jonas Häne, Drums. LP / digital, A Tree In A Field Records / Czar Of Crickets Productions
Romantischer Barock
In der «Holberg-Suite» meinte Edvard Grieg seine Persönlichkeit zu verstecken, seine Handschrift bleibt in diesem wichtigen Werk für Streichorchester aber immer erkennbar.
Martin Lehmann
- 05. Dez. 2025
Edvard Grieg. Bild von Erik Werenskiold (Schnitt). Artvee
Griegs Suite Aus Holbergs Zeit gehört zu den Hauptsäulen des Repertoires für Streichorchester. Damit der rassige Rhythmus im ersten Satz, die wunderschönen Kantilenen in den mehrfach geteilten Stimmen der mittleren Sätze und der in den Soli virtuose Rigaudon angemessen zur Geltung kommen, braucht es aber Ausführende auf hohem Niveau. Für mich ist diese Suite ein Stück für professionelle, allenfalls semiprofessionelle Kammerorchester. Und ein herrlicher Einstieg in die Musik für ambitionierte jugendliche Streicherinnen und Streicher!
Umso mehr begrüsse ich das Erscheinen dieser Neuausgabe bei Henle, die allen heute unverzichtbaren Komfort bietet: Taktzahlen in der Partitur und in allen Stimmen, grossformatiges Papier in dicker Qualität, Stimmensatz 3/3/2/2/1, klares Notenbild und einen aufführungstauglichen Seitenumbruch. Wer digital unterwegs ist, kann Partitur und Stimmen auch in der Henle-App erwerben.
Zuerst für Klavier, dann für Streichorchester
Edvard Grieg komponierte die Suite 1884 anlässlich des 200. Geburtstags des norwegischen Universalgelehrten und Dichters Ludvig Holberg (1684–1754), den er auch als «Molière des Nordens» bezeichnete. Der Fassung für Streichorchester ging die Version für zweihändiges Klavier voraus (ebenfalls bei Henle erhältlich, HN 432). Sie ist heute weniger bekannt als das vom Komponisten im Februar 1885 fertiggestellte Arrangement für Streichorchester. Es scheint, dass Edvard Grieg den Streicherklang bereits beim Komponieren des Klavierwerks im Ohr hatte. Der vierte Satz «Air» ist eines der schönsten Streicherstücke, eine Musik für die einsame Insel!
Der Herausgeber Ernst-Günter Heinemann nennt die Erstausgaben von Partitur und Stimmen bei Peters in Leipzig (1886) mit den handschriftlichen Eintragungen des Komponisten als wesentliche Quellen. Grieg dirigierte die Uraufführung in Bergen am 13. März 1885 (aus handschriftlichen Stimmen) selbst. Das Autograf, welches danach dem Verlag als Stichvorlage diente, ist leider verschollen. Bogenstriche und gelegentliche Fingersätze, die in den Stimmen eingetragen sind, dürften bereits dort vorhanden gewesen sein und ganz den Vorstellungen des Autors entsprechen. Sie wurden in diese Henle-Ausgabe übernommen. Doch – keine Sorge — es sind deren wenige, und sie sind alle gut!
Grieg kann sich nicht verleugnen
Wenn es sich bei der Holberg-Suite auch um «romantischen» Barock handelt, der mit heutigen Erkenntnissen der historisch informierten Musikpraxis wenig gemein hat, ist sie doch ein wertvolles Zeitdokument der Rezeption von Barockmusik zu Griegs Zeiten. Das Werk lässt uns schmunzelnd zur Kenntnis nehmen, wie sein romantischer Schöpfer durch das barocke Idiom hindurch immer wieder erkennbar bleibt, entgegen seiner Bemerkung in einem Brief an Julius Röntgen von 1884: «Es ist eigentlich als Ausnahme eine gute Übung, seine eigene Persönlichkeit zu verstecken.»
Edvard Grieg: Aus Holbergs Zeit. Suite im alten Stil op. 40, Fassung für Streichorchester, hg. von Ernst-Günter Heinemann; Partitur, HN 3320, € 22.00; Stimmensatz, HN 3322, € 45.00; Studienpartitur, HN 7012, € 10.00; G. Henle, München
Respektbezeugung für Mendelssohn
Das Cellokonzert Nr. 1 d-Moll von Joachim Raff ist eine Hommage an das grosse Vorbild und bietet eine eine reiche Palette an musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten.
Lehel Donath
- 04. Dez. 2025
Josef Joachim Raff. Stich von August Wegner. Gallica
Cellistinnen und Cellisten mögen manchmal etwas neidisch auf die Violinliteratur blicken. Natürlich besitzt die Celloliteratur das tiefgründige Konzert in a-Moll von Robert Schumann. Aber enthält sie auch ein «Herzensjuwel», wie Joseph Joachim 1906 das Violinkonzert in e-Moll von Felix Mendelssohn Bartholdy bezeichnete?
Zumindest das Cellokonzert Nr. 1 d-Moll op. 193 (1874) von Joachim Raff schliesst diese vermeintliche Lücke teilweise. Mendelssohns Opus 64 hat dafür eindeutig Pate gestanden. Der leidenschaftliche Einsatz des Soloinstruments nach zwei Takten Orchestereinleitung zu Beginn, die brillante Kadenz am Ende des ersten Satzes, der fliessende Übergang in den 2. Satz, der ebenfalls im 6/8-Metrum steht, das spritzige Rondo-Thema des 3. Satzes: all dies sind Elemente, in denen sich das grosse Vorbild hörbar widerspiegelt. Dazu lässt Raff im 3. Satz augenzwinkernd noch Paganinis Dauerbrenner Moto perpetuo op. 11 aufblitzen.
Die zeitgenössischen Kritiken waren überwiegend positiv. Doch im 20. Jahrhundert wurde die Nähe dieses Opus zu Mendelssohns Violinkonzert teilweise als unoriginell kritisiert. Zu Unrecht! Raffs Friedrich Grützmacher gewidmetes erstes Cellokonzert ist eine tiefe Respektbezeugung und überzeugende Hommage an sein grosses Vorbild und bietet den Ausführenden eine reiche Palette an musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten wie leidenschaftliche Kantilenen und brillantes Passagenwerk, die beim Publikum ihre Wirkung nicht verfehlen.
Das Konzert ist nun in einer von Jonas Kreienbühl und Andrea Wiesli redigierten kritischen Neuausgabe bei Breitkopf und Härtel erschienen.
Joachim Raff: Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 d-Moll, hg von Jonas Kreienbühl und Andrea Wiesli, Partitur, PB 5715, € 65.00, Breitkopf & Härtel, Wiesbaden
Toggenburger Orgelgeschichte
Markus Meier blickt in seinem Buch auf ein geografisch eingeschränktes Gebiet, stellt seine Betrachtungen zu den Haus- und Kirchenorgeln in dieser Region aber in einen weiten gesellschaftlichen und religionspolitischen Rahmen.
Wer kennt sie nicht, die schmucken, oft bunt bemalten Hausorgeln, die im späteren 18. und frühen 19. Jahrhundert in so manchem Toggenburger Bauernhaus in der Firstkammer standen? Das akribisch recherchierte und umfassend dokumentierte Buch des Musikers, Musikwissenschaftlers und Orgelbauers Markus Meier widmet sich daher selbstverständlich zum einen der Geschichte und dem Kontext des dortigen Hausorgelbaus.
Dieser kann sich während rund 75 Jahren entwickeln und führt v. a. bei den Instrumenten der Familie Looser zu einem fast standardisierten und perfektionierten Instrumenten-Typus (ein Werkverzeichnis mit annähernd 100 Instrumenten findet sich im Anhang). Meier beleuchtet zum anderen aber auch den kirchlichen Orgelbau der Gegend und stellt aufschlussreiche Querbezüge her, welche diesen u. a. auf die Orgelbautradition in Vorarlberg und im Bodenseeraum zurückführen.
Orgeln und Konfessionen
Mit seinem Buch gelingt es Meier, sein auf den ersten Blick vielleicht eher «lokal» anmutendes Thema in einen Kontext gesellschaftlicher, konfessioneller und religionspolitischer Verhältnisse zu stellen, der weit über das Toggenburg (das, so der Autor, «bedeutendste Spannungsgebiet der konfessionell gespaltenen Eidgenossenschaft») hinausreicht.
Dessen Kirchen werden in nachreformatorischer Zeit zunächst oft durch beide Konfessionen paritätisch genutzt, verbleiben aber unter Kontrolle des St. Galler Fürstabts, wodurch das reformierte Orgelverbot gewissermassen «mit katholischem Segen» umgangen werden kann. Zeitgleich mit dem Wiedereinzug der Orgel in der Kirche erhält auch die Hausorgel innerhalb der alltäglich-häuslichen Familien-Andachten im Geist des Pietismus eine wichtige Rolle (ein Bezug zwischen der Hausorgelkultur und dem zwinglianischen Orgelverbot ist also erwiesenermassen falsch). Das Aufkommen des Fortepianos verdrängt dort schliesslich die Hausorgeln; diese werden jedoch an manchen Orten – zumindest als Übergangslösungen – in Kirchen transferiert.
Fazit
Ein allen Orgelinteressierten wärmstens zur Lektüre empfohlenes Buch, das ein wichtiges Kapitel der kirchlichen und weltlichen Orgelgeschichte unseres Landes vor ihrem konfessionellen Hintergrund gemäss dem neuesten Forschungsstand dokumentiert. Es bleibt zu hoffen, dass angesichts der mannigfaltigen Aktivitäten rund um die Toggenburger Hausorgelkultur auch einmal eine Publikation zu den überlieferten, nach wie vor grösstenteils unveröffentlichten Notenmaterialien und dem gespielten Repertoire folgen könnte!
Markus Meier: Geächtet, geliebt und geduldet – Die Orgel im nachreformatorischen Toggenburg, 400 S., Fr. 48.00, Chronos, Zürich 2025, ISBN 978-3-0340-1796-1 (E-Book kostenlos)
Christoph Gallio «liest» Gertrude Stein
Christoph Gallio hat den Zyklus aus Kürzestgedichten «Yet Dish» von Gertrude Stein zum Schimmern und Schmelzen gebracht.
Hanspeter Künzler
- 02. Dez. 2025
Gertrude Stein 1934 in Billignin, Frankreich. Foto von Carl Van Vechten / wikimedia commons
Wenn Musik ein Sport wäre, würde dieses abenteuerlustige, rasante und nicht zuletzt auf verbaler Ebene herausfordernde Album Rekorde brechen. Es enthält nämlich nicht weniger als 69 Stücke – dies bei einer punkigen Gesamtdauer von 36 Minuten und 24 Sekunden. Der kürzeste Beitrag dauert 7 Sekunden, der längste geradezu elefantöse 1’41”.
Nun, der Badener Komponist und Saxofonist Christoph Gallio ist noch nie den Weg des geringsten Widerstandes gegangen, was gerade in den Werken des seit 1988 in diversen Zusammenstellungen existierenden Ensembles Day & Taxi für viele erhebende, überraschende Erlebnisse gesorgt hat. Daran ändert sich hier nichts, und doch ist alles anders. Seit über dreissig Jahren beschäftigt sich Gallio insbesondere auch mit den Werken der in Pennsylvania geborenen Autorin und Kunstsammlerin Gertrude Stein (1874–1946), zu deren Kreis später in Paris Picasso, Hemingway, Scott Fitzgerald und Matisse gehörten. Ihr schriftstellerisches Werk zeichnet sich vor allem durch den musikalischen, oft repetitiven Aufbau der Sätze aus, deren Bedeutung sich selten mit den üblichen Mitteln sprachlicher Erkenntnis umzingeln lässt. Genau: «Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose.»
Kürzestlyrik, Knappestkomposition
Bei Yet Dish handelt es sich um eine lange, postum veröffentlichte Folge von Kürzestgedichten. Es fehlt an dieser Stelle der Platz, die steinschen Theorien zu Worten und ihrer Bedeutung – oder unserer Vorstellung von ihrer Bedeutung – darzulegen. Die Feststellung soll genügen, dass diese Minigedichte in jedem Ohr bestimmt ganz andere Assoziationen und Gedankengänge auslösen. Zum Beispiel XLII: «A jell (sic) cake/A jelly cake/A jelly cake.» Oder XLV: «Copying Copying it in.»
Gallio hat jedem einzelnen eine vom ersten bis zum letzten Ton hochkonzentrierte, in ihrer Konstruktion und klanglichen Beschaffenheit eigenständige (will heissen: von den Worten inspirierte und ihnen gleichzeitig eine neue Dimension verleihende) Kurzkomposition auf den Leib geschneidert, welche den Worten auf den Zahn fühlt und die Konturen klingen lässt. Helfen tun ihm dabei die leise an Dagmar Krause gemahnende französisch-bernische Sängerin Sonia Loenne, der Kontrabassist Vito Cadonau und der Schlagzeuger Flo Hufschmid. Der Gesamteffekt der glasklar geschliffenen Miniaturen ist ein kaleidoskopartiges Schimmern, in welchem sich die Worte breitmachen wie Honig im Tee.
Christoph Gallio’s Stone Is A Rose Is A Stone Is A Stone – Yet Dish, Gertrude Stein. Sonia Loenne, voice; Christoph Gallio, soprano & alto saxophone; Vito Cadonau, double bass; Flo Hufschmid, drums & percussion. Hat Hut Records
Musikkultur und KI
Technische, künstlerische, rechtliche, ethische und soziale Fragen zur musikalischen Produktion und Rezeption mit künstlicher Intelligenz.
Wolfgang Böhler
- 02. Dez. 2025
Bild: possessed photography / unsplash.com
Der Sammelband Künstliche Intelligenz der Töne bietet einen soliden Überblick über die aktuellen Diskussionen zur künstlichen Intelligenz in der Musikbranche. Die Themen reichen von technischen Hintergründen über Fragen zu Urheberschutz, Produktion und Vermittlung bis zur Reflexion der Entwicklungen in der Kunstkritik. Die meisten Beiträge sind leicht lesbar. Glanzpunkte setzen etwa Ludger Brümmer, der das statistische Prinzip der für die KI wichtigen Markov-Ketten nachvollziehbar macht, oder Michael Schmidt mit einem Überblick über physische und digitale Werkzeuge der Komposition mit Hilfe von KI.
Zu historischen Reaktionen des Feuilletons auf frühe Versuche von Komposition und Aufführung von KI-inspirierten Werken liefert Dorte Lena Eilers Unterhaltsam-Anekdotisches. Die Kritikergilde habe ChatGPT eiskalt erwischt, schreibt sie. Den Spott, den sie über die Linzer Ars Electronica und das Karlsruher Zentrum für Kunst und Medientechnologie giesst, welche «die Zukunft nicht im Griff» hätten, könnte man durchaus auch den Texten in diesem Buch zukommen lassen.
Inwieweit die «säuberliche Trennung zwischen Werk, Bearbeitung, Interpretation und Aufführung noch zu einer KI-gestützten Musikpraxis» passe, fragt zwar der Klappentext, das Thema wird aber im konventionellen, diese Bereiche säuberlich trennenden Feuilleton-Stil abgehandelt. Die ganze Textsammlung mutet damit etwas nostalgisch an. Hilfreich sein dürfte sie für die Generationen, die vor der digitalen Revolution sozialisiert wurden. Digital- und vermutlich bald AI-Natives werden sich ihre Informationen zu den Entwicklungen der KI in der Musikbranche mit Youtube und ChatGPT zusammensuchen. Mit allen damit verbundenen Risiken. Und dies dürfte die hauptsächliche Stärke des Buches sein: Man kann den Informationen praktisch uneingeschränkt vertrauen.
Künstliche Intelligenz der Töne – Ethik und Ästhetik digitaler Musikkultur, hg. von Michael Schmidt, 124 S., € 22.00, Edition text + kritik, München 2025 , ISBN 978-3-689-30030-2
Eingesandte Noten
Die eingegangenen Neuerscheinungen sind in folgende Instrumentengruppen eingeteilt.
SMZ
- 02. Dez. 2025
Grafik: VisualGeneration/depositphotos.com
Tasteninstrumente Klavier – Klavierpädagogik – Alte Tasteninstrumente – Orgel
Folgende Neuausgaben sind auf der Redaktion eingegangen für: Klavier – Klavierpädagogik – Alte Tasteninstrumente – Orgel
SMZ
- 02. Dez. 2025
Grafik: VisualGeneration/depositphotos.com
Klavier
Juli–Dezember 2025
Claude Debussy/Maurice Ravel: Nocturnes, bearbeitet für zwei Klaviere, hg. von Peter Jost, HN1396, € 33.00, G. Henle, München
Marcel Tusch: Umbrian Arrangements, 14 original piano sheets, Selbstverlag, musikfaktur.de
Ludwig van Beethoven: Sämtliche Sonaten für Klavier mit Fingersätzen, Band 1, hg. von Jonathan Del Mar, Fingersätze von Marc-André Hamelin, BA 11871, € 42.50, Bärenreiter, Kassel
Robert Schumann: Etudes symphoniques op. 13, hg. von Michael Beiche, Fingersätze und Interpretationshinweise Tobias Koch, UT 50451, € 26.95,Wiener Urtext Edition, Schott/Universal Edition, Mainz/Wien
Vladimir Horowitz: Thema und Variantionen über Mendelssohns Hochzeitsmarsch, ED 23772, € 22.00, Schott, Mainz
Linda Gysin: Mosaics I/II, 16 mittelschwere Stücke für Klavier, GH 11821, € 19.80, Hug Musikverlage, Manching
Franz Liszt: Zweites Petrarca-Sonett, hg. von Peter Jost, Fingersatz von Francesco Piemontesi, HN 1650, € 7.00, G. Henle, München
Franz Liszt: Les Jeux d’eaux à la Villa d’Este, hg. von Peter Jost, Fingersatz von Cédric Tiberghien, HN 1641, € 10.50, G. Henle, München
Johannes Brahms: Walzer op. 39 für Klavier zu vier Händen, hg. von Jakob Hauschild, Fingersatz von Andreas Groethuysen, HN 1638, € 13.50, G. Henle, München
Franz Schubert: Klaviersonate a-Moll op. post. 143 D 784, hg. von Dominik Rahmer, HN 1560, € 11.00, G. Henle, München
Franz Schubert / Franz Liszt: Der Müller und der Bach aus «Die schöne Müllerin», Bearbeitung für Klavier, hg. von Andrea Lindmayr Brandl, Fingersatz von Evgeny Kissin, HN 1052, € 8.00, G. Henle, München
Jean Sibelius: Lyrische Stücke für Klavier op. 74, hg. von Kari Kipeläinen, EB 9529, € 17.90, Breitkopf & Härtel, Wiesbaden
Jean Sibelius: Finnische Volkslieder für Klavier JS 81, hg. von Anna Pulkkis, EB 9531, € 17.90, Breitkopf & Härtel, Wiesbaden
Frédéric Chopin: Walzer a-Moll mit Faksimile, hg. von Jeffrey Kallberg, HN 1303, € 10.00, G. Henle, München >>> Rezension von Karl-Andreas Kolly
Juli–Dezember 2024
Antonín Dvořák: Suite A-Dur op. 98 für Klavier, hg. von Iacopo Cicidini, BA 10421, € 14.95, Bärenreiter, Prag
Fanny Hensel: Ostersonate für Klavier, Partitur und Faksimile, hg. von Marie Rolf, BA 11853, € 36.95, Bärenreiter, Kassel
Bedřich Smetana: Leichte Klavierstücke und Tänze, hg. von Joaroslav Šindler, BA 11578, € 16.50, Bärenreiter, Prag
Franz Schubert: Fantasie in F-Moll D 940 für Klavier zu vier Händen, hg. von Walburga Litschauer, BA 11862, € 16.95, Bärenreiter, Kassel
Bella Italia, 20 unvergessene Titel (Schlager, Italo Pop, Canzone) für Klavier, D 644, Dux, Manching
Franz Schubert / Franz Liszt: Ständchen («Leise flehen meine Lieder», Bearbeitung für Klavier, hg. von Andrea Lindmayr-Brandl, HN 1022, € 8.50, G. Henle, München
Franz Liszt: Ungarische Rhapsodie Nr. 5, hg. von Peter Jost, HN 1637, € 9.50, G. Henle, München
Franz Liszt: Ungarische Rhapsodie Nr. 7, hg. von Peter Jost, HN 1537, € 10.00, G. Henle, München
Ferruccio Busoni: Sonatina seconda, hg. von Christian Schaper und Ullrich Scheideler, HN 1647, € 17.00, G. Henle, München
Martin Reiter: Jazz Ahead 2, für Klavier mit Online-Audio; Lehrbuch, UE 37122, € 22.50; Spielband, UE 37123, € 19.95; Universal Edition, Wien
Lio Hans: Orientalische Tänze aus der Oper «Maria von Magdala» für Klavier, UE 38013, € 16.95, Universal Edition, Wien
Franz Schubert: Allegro a-Moll D 947 «Lebensstürme» für Klavier zu vier Händen, hg. von Walburga Litschauer, BA 10886, € 21.50, Bärenreiter, Kassel
Frédéric Chopin: Sonate h-Moll op. 58 für Klavier, hg. von Paul Badura-Skoda und Britta Schilling-Wang, BA 11828, € 15.95, Bärenreiter, Kassel
Maurice Ravel: Sérénade grotesque, hg. von Andreas Pernpeintner, HN 1590, € 8.00, G. Henle, München
Franz Schubert/Franz Liszt: Das Wandern aus «Die schöne Müllerin», bearbeitet für Klavier, hg. von Andra Lindmayr-Brandl, HN 1051, € 8.00, G. Henle, München
Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Nr. 26 D-Dur KV 537 (Krönungskonzert), Klavierauszug von Heiko Stralendorff, hg. von Andreas Friesenhagen; Klavierauszug, HN 1578, € 24.00; Studienpartitur, HN 9578, € 13.00; G. Henle, München
Pierre-André Bovey: Douze Préludes pour piano, Bibliothèque cantonale et universitaire BCU, Lausanne, ISBN 978-2-88888-54-4
Constantin Regamey: Pieèces de jeunesse pour piano, Bibliothèque cantonale et universitaire BCU, Lausanne, ISBN 978-83-7099-253-8
Januar–Juni 2024
Franz Schubert/Franz Liszt: Aufenthalt aus «Schwanengesang» D 957, Bearbeitung für Klavier, hg. von Andrea Lindmayr-Brandl, HN 599, € 8.50, G. Henle, München
Frédéric Chopin: Klaviersonate h-Moll op. 58, hg. von Norbert Müllemann, HN 871, € 16.00, G. Henle, München
Arnold Schönberg: Klavierstücke op. 33a und 33b, hg. von Norbert Müllemann, HN 1165, € 14.00, G. Henle, München
Sergej Rachmaninow: Klavierkonzert Nr. 3 d-Moll op. 30, hg. von Dominik Rahmer, Klavierauszug von Johannes Umbreit, HN 1452, € 29.00, G. Henle, München >>> Rezension von Karl-Andreas Kolly
Sergej Rachmaninow: Six Moments musicaux op. 16, hg. von Dominik Rahmer, HN 1492, € 15.00, G. Henle, München
Sergej Rachmaninow: Rapsodie sur un thème de Paganini op. 43 hg. von Norbert Gertsch, Klavierauszug von Heiko Stralendorff, HN 1506, € 26.00, G. Henle, München
Chinesische Klaviermusik, Werke des 20.Jahrhunderts, hg. von Jingxian Xie, HN 1453, € 30.00, G.Henle, München
Antoine Reicha : Variations sur l’air « Charmante Gabrielle » op. 85, pour piano, ed. par Michael Bulley, € 12.00, Editions Symétrie, Lyon ISMN 978-2-36485-212-9
Johanna Senfter: 6 Walzer für Klavier vierhändig, Erstausgabe von Dieter Michael Backes, ED 21499, Schott, Mainz
Alexander Rosenblatt: Toccata-Boogie für Klavier, ED 23780, Schott, Mainz
Vladimir Horowitz: Carmen Paraphrases für Klavier solo nach Motiven von Georges Bizet, ED 23634, Schott, Mainz
Camille Saint-Saens: Six Etudes pour piano, Premier livre op. 52, hg. von Catherine Massip, BA 11854, Bärenreiter, Kassel
Camille Saint-Saens: Six Etudes pour piano, Deuxième livre op. 111, hg. von Catherine Massip, BA 11855, Bärenreiter, Kassel >>> Rezension von Karl-Andreas Kolly
Maurice Ravel: Concerto, für Klavier und Orchester, hg. von Douglas Woodfull-Harris; Partitur, BA 9048; Klavierauszug, BA 9048-90, Bärenreiter, Kassel
Sergej Prokofjew: Klaviersonate Nr. 7 op. 83, hg. von Claudia Heine, HN 1620, € 17.00, G. Henle, München
Sergej Prokofjew: Visions fugitives op. 22, hg. von Norbert Gertsch HN 1158, € 20.00, G. Henle, München
Arnold Schönberg: Sämtliche Klavierwerke, hg. von Marte Auer (op. 25), Ulrich Krämer (op. 23), Norbert Müllemann (op. 19, 33a, Klavierstück 1894), Ullrich Scheideler (op. 11, 33b), HN 1178, € 45.00, G. Henle, München
Bach goes World, 14 Popular Arrangements for Piano solo von Jean Kleeb, BA 10653, € 16.95, Bärenreiter Kassel
Sally Greenway: Piano Music for Discoverers, Volume , Selbstverlag, sallygreenaway.com.au
Juli–Dezember 2023
Weihnachtslieder aus aller Welt, Klavierbegleitung, VHR 13519, Holzschuh, Manching
Weihnachtslieder aus aller Welt, für Klavier, VHR 13508, mit Audio-Stream, Holzschuh, Manching
Guido Klaus: Grenzenlose Weihnacht für Klavier, die schönsten Weihnachtslieder aus Deutschland und Europa, sehr leicht bis anspruchsvoll, D 646, Dux, Manching
Franz Schubert: Klaviersonaten II, Die mittleren Sonaten, D 664, D784, D840, D 845, D850, hg. von Walburga Litschauer, BA 9643, € 31.50, Bärenreiter, Kassel
Nicola Campogrande: Preludi da viaggio, für Klavier, ED 9428, € 16.90, Breitkopf & Härtel, Wiesbaden
Ludwig van Beethoven: Klaviersonate op. 81a «Les Adieux», hg. von Peter Hauschild, rev. Von Jochen Reutter, UT 50439, € 9.95, Wiener Urtext (Schott/Universal Edition)
Robert Schumann: Carnaval op. 9, hg. von Michael Bleiche, UT 50206, € 14.95, Wiener Urtext (Schott/Universal Edition)
Ludwig van Beethoven: Klaviersonaten Band 1, op. 2-22, Perahia-Ausgabe, hg. von Norbert Gertsch und Murray Perahia, Fingersätze von Murray Perahia, HN 832, € 42.50, G. Henle, München
Piano Album, All-time Favourites from Bach to Gershwin, HN 1750, € 7.50, G. Henle, München
Leoš Janáček: Auf verwachsenem Pfade, Kleine Klavierstücke, hg. von Jirí Zahrádka, HN 1505/UE 37007, € 18.00, G. Henle, München/Universal Edition, Wien
Jakub Metelka: Der geheime Garten, Moderne Nocturnes für Klavier, BA 11574, € 15.95, Bärenreiter, Prag
Ludwig van Beethoven: Sämtliche Bagatellen für Klavier, mit Bagatelle WoO 59 «Für Elise», hg. von Mario Aschauer, BA 9649, € 23.95, Bärenreiter, Kassel
Januar–Juni 2023
Mike Cornick: A Piano Sketchbook. Six piano solos including jazz and Latin-styled pieces, UE 21843, € 14.50, Universal Edition, Wien
Der neue Busoni. Übungen und Studien für Klavier, hg. von Franzpeter Goebels; Band I: Übungen, EB 698; Band II: Übungen und Studien, EB 6949; je € 33.90, Breitkopf & Härtel, Wiesbaden
Gabriel Fauré: Trois Romances sans paroles op. 17, hg. von Jean-Pierre Bartoli, BA 11852, € 12.50, Bärenreiter, Kassel
Hans Pfitzner: Sechs Studien für Klavier op. 51, JO44-01, Schott, Mainz
Rodion Shchedrin: Variation über ein Thema von Anton Diabelli, ED 23536, Schott, Mainz
Christian Jost: Diabelli Variation «Rock it, Rudi! », ED 23535, Schott, Mainz
Sergej Rachmaninow: Morceaux de Fantaisie op. 3, hg. Von Dominik Rahmer, HN1491, G. Henle, München
Alexander Skrjabin: Zwölf Etüden op. 8, hg. von Valentina Rubcova, HN 1486, G. Henle, München
Bach/Gounod: Méditation (Ave Maria), Fassung für Piano solo, hg. von Gérard Condé, HN 1301, G. Henle, München
Swiss Female Composers Festival: Piano Collection, 10 Klavierstücke hg. von Katharina Nohl, Universal Edition 2023
Frédéric Chopin: Berceuse pour le piano op. 57, hg. von Britta Schilling-Wang, BA 11830, € 7.50, Bärenreiter, Kassel
Klavierpädagogik
Juli–Dezember 2025
Jakub Metelka: Puppentheater, 20 Klavierminiaturen, BA11579, € 15.95, Bärenreiter, Praha
Tonartenbuch, 48 originale Klavierstücke durch alle Tonarten, hg. von Sigrid Naumann, EB 9444, € 36.90, Breitkopf & Härtel, Wiesbaden
Mélanie Hélène Bonis: Album pour les tout-petits, für Klavier, SE 1068, € 14.50. Schott, Mainz
Januar–Juni 2025
Cécile Chaminade: Album des enfants, Auswahl aus Opus 123 & 126, für Klavier, hg. von Monika Twelsiek, SE 1066, € 14.50, Schott, Mainz
Ji-Youn Song: Mein Klavier – ganz – am Anfang, Charakterstücke und Übungen mit neuen Spieltechniken, BA 10879, € 16.95, Bärenreiter, Kassel >>> Rezension von Stefan Furter
Juli–Dezember 2024
Simone Nardelli: Klavier-Aufgabenheft, D 1217, Dux, Manching
Karin Gross: Avanti Musicanti, 41 leichte Klavierstücke, mit Audio-Download, VHR 3419, Holzschuh, Manching
Januar–Juni 2024
9 Compositrices de 3 Siècles, hg. par Nils Franke, Kommentar frz./esp., UT 52014, € 17.50, Wiener Urtext Edition (Schott/Universal Edition)
Grieg Favourites, arr. for Piano Duet by Mike Cornick, UE 21 847, € 19.95, Universal Edition, Wien
Juli–Dezember 2023
Kerstin Strecke: Little Moods, 15 leichte Stücke für Klavier, EB 9442, € 14.90, Breitkopf & Härtel, Wiesbaden
Alexandra Fink: Spielspass mit Katze Tatze. Über 40 Spielideen für den Musikunterricht, MN 956, € 16.90, Edition Nepomuk (Breitkopf & Härtel, Wiesbaden
Leichte Konzertstücke für Klavier zu vier Händen, hg. von Mona und Rica Bard, ED 23575, € 19.50, Schott, Mainz
Amy Beach: Childrens’s Album & Children’s Carnival, hg. von Melanie Spanswick, SE 1061, € 14.00, Schott, Mainz
Narcisa Freixas: Elementary Piano Pieces, hg. von Melanie Spanswick, SE 1060, € 12.60, Schott, Mainz
Das Kinderliederbuch für Klavier, 113 alte und neuen Kinderlieder leicht arrangiert für Klavier oder Keyboard von Sebastian Müller, Schott, Mainz
Klavier lernen auf zwei Wegen – Band 1, Autor und Komponist Maximilian Ebert, Fuchsbau-Verlag Regensburg
9 Komponistinnen aus 3 Jahrhunderten, 25 leichte Klavierstücke mit Übetipps, ausgewählt und kommentiert von Nils Franke, UT 52013, € 17.50, Wiener Urtext (Schott/Universal Edition)
Januar–Juni 2023
Arthur Brühlmeier und Yves-Bernard Mottier: Musikalisches Kaleidoskop. 34 Spielstücke für Klavier, Selbstverlag, Oberrohrdorf 2022
Eike Wernhard: Wenn das Notenhuhn ein Ei legt …, Klavierschule für Kinder, BA 8754, € 24.95, Bärenreiter, Kassel
Guido Klaus: Tastenforscher – Blattspieltraining von Anfang an, VHR 3418, € 15.80, Holzschuh, Manching >>> Rezension von Stefan Furter
Alte Tasteninstrumente
Januar–Juni 2025
Johann Sebastian Bach: Cembalokonzert Nr. 1 d-Moll BWV 1052, hg. von Matan Entin und Norbert Müllemann; Partitur, HN 3340, € 25.00; Streichersatz, HN 3342, € 50.00; G. Henle, München
Juli–Dezember 2024
Johann Sebastian Bach: Italienisches Konzert BWV 971, hg. von Ullrich Scheideler, HN 526, € 10.00, G. Henle, München
Johann Sebastian Bach: Cembalokonzert Nr. 4 A-Dur BWV 1055, hg. von Maren Minuth und Norbert Müllemann; Klavierauszug von Johannes Umbreit, HN 1383, € 17.00; Studienpartitur HN 7383, € 11.00; G. Henle, München >>> Rezension vom Dominik Sackmann
Josef Myslivecek: Sechs leichte Sonaten für Clavier, hg. von Vojtech Spurny, BA 11568, € 18.95, Bärenreiter, Prag
Januar–Juni 2024
Johann Jacob Froberger: Suiten für Cembalo, hg. von Pieter Dirksen, HN 1091, € 31.00, G. Henle, München >>> Rezension von Dominik Sackmann
Januar–Juni 2023
Johann Sebastian Bach: Cembalokonzert Nr. 3 D-Dur BWV 1054, hg. von Maren Minuth und Norbert Müllemann; Klavierauszug von Johannes Umbreit, HN 1382; Studienpartitur HN 7382; G. Henle, München >>> Rezension von Dominik Sackmann
Dieterich Buxtehude: Orgelwerke Band II, Freie Orgel- und Clavierwerke (manualiter) BuxWV 162-176, 225, EB 9306, € 33.90, Breitkopf & Härtel, Wiesbaden
Orgel
Juli–Dezember 2025
Dieterich Buxtehude: Sämtliche Orgelwerke Band III/1, hg. von Harald Vogel, Choralbearbeitungen A–L, BuxWV 177–178, 180–202, 210, 218, EB 9470, € 40.90, Breitkopf & Härtel, Wiesbaden
Dieterich Buxtehude: Sämtliche Orgelwerke Band III/2, hg. von Harald Vogel, Choralbearbeitungen M–W, BuxWV 76, 179, 203–209, 211-217, 219–224, EB 9471, € 40.90, Breitkopf & Härtel, Wiesbaden
Januar–Juni 2025
Antonio Bertali / Dieterich Buxtehude: Sonata für Orgel und Viola da gamba, BuxWV Anh. 5, hg. von Harald Vogel, EB 9497, € 12.90, Breitkopf & Härtel, Wiesbaden
Januar–Juni 2024
Da berühren sich Himmel und Erde, Liedbearbeitungen für Orgel zum «Rise up plus», Hg. Reformierter Kirchenmusikverband Schweiz, Friedrich Reinhardt Verlag, Basel, ISBN 978-3-7245-2713-8
Early Tudor Organ Music, Vol. 1 und 2, ed. by John Caldwell, (Early English Church Music Band 65/66), EECM65/EECM66, 246/210. S., £ 100/85, Stainer & Bell, London 2024 >>> Rezension von Tobias Willi
Januar–Juni 2023
Orgelmusik von Komponistinnen, 22 Orgelstücke aus dem 19. und 20. Jahrhundert, hg. von Barbara Heller und Lucia Schnellbacher, ED 9741, Schott, Mainz
Heinrich Scheidemann: Choralfantasien für Orgel, hg. von Peter Dirksen, EB 8938, € 34.90 Breitkopf & Härtel, Wiesbaden
Dieterich Buxtehude: Orgelwerke Band II, Freie Orgel- und Clavierwerke (manualiter) BuxWV 162-176, 225, EB 9306, € 33.90, Breitkopf & Härtel, Wiesbaden
Norbert von Hannenheim: Orgelwerke, Serie VI, Band 1, hg. von Moritz Ernst, BB 3648, Boosey& Hawkes/Bote & Bock, Berlin
Anton Bruckner: VII. Symphonie E-Dur, für Orgel bearbeitet von Eberhard Klotz; Band 1: Satz I + II; Band 2: Satz III + IV; EM 1787, Edition Merseburger, Kassel
Johann Paul Schiffelholz: Concerto d-Moll op. I/1 (1727) für Orgel, ergänzt und bearbeitet von Klaus Beckmann, EM 2837, Edition Merseburger, Kassel